Mitläufer

Tue, 31 Mar 2009 15:05:24 +0000

Ich kann mich grob an einen Artikel erinnern, den ich im Geschichtsunterricht zu lesen gezwungen wurde – Namen vergesse ich wie üblich, es ging um Mitläufer unter den Nationalsozialisten – er enthielt einen Satz: „Lieber bin ich ein echter Nazi (…) als nur ein Mitläufer.“

Ich habe diesem Satz anfangs neutral gegenübergestanden, hatte keine Meinung dazu. Wenig später hat mein toller Lehrer dann eine Diskussion über Dissidenten angezettelt und wie gut er es findet dass es solche Leute gegeben hat. Er meinte, wenn ich mich recht entsinne (ich will niemandem etwas unterstellen) es wäre legitim, einen Staat gewaltsam umstürzen zu wollen, wenn dieser so wie die DDR und das dritte Reich die Menschenrechte außer kraft setzt. Damals habe ich in meinem jugendlichen Übereifer entgegnet, nach dieser Logik könnte man es auch begründen, jeden Tag einen Sprengsatz in ein Tierversuchslabor zu werfen – und meine Meinung war schon damals dass Gewalt keine gute Lösung ist.

Inzwischen neige ich dazu, meine Meinung nicht mehr so radikal auszudrücken, nicht zuletzt, weil man sie leicht als Aufforderung missverstehen könnte, wenn man nicht genau zuhört oder liest. Ich würde heute wohl eher entgegnen, man solle sich überlegen, wie die Welt ohne Mitläufer aussähe.

Ein Mitläufer? Ja, das bin ich. Zumindest würde ich mich so einordnen. Und ich bin stolz darauf!

Klar, ich habe eine politische Meinung, und die sage ich auch, solange nichts dagegen spricht. Aber bei den Sachen, die zu sehr anecken könnten, halte ich lieber meinen Mund. Nur weil ich nicht alle Entwicklungen kommentarlos hinnehme heißt das nicht, dass ich auch wirklich vehement dagegen einstehen würde. Ich will im Wesentlichen eines, meine Ruhe. Und das geht vielen Leuten so.

Wenn ich mir so den Standard-CSU-Wähler (Bierkrug in der Hand, „bodenständiger“ handwerklicher Beruf, hält nichts von Umweltschutz, Tierschutz, Internet, und generell modernen Dingen) ansehe, so kam mir häufig die Frage „wie kann man nur so blöd sein“ oder „wie kann man nur so desinteressiert sein“, aber oft war die Frage wenn ich ehrlich bin weniger von Abwertung als von Neid motiviert. „Warum kann mir das nicht auch egal sein?“ Wie oft habe ich mich das schon gefragt.

Nein, mir sind viele Dinge nicht egal. Trotzdem tue ich nichts wirksames dagegen. Ja, ich bin gegen die Ausbeutung von Tieren, darum bin ich Vegetarier und versuche Veganer zu werden und versuche möglichst oft FairTrade-Zeug zu kaufen. Und solange ich wählen darf wähle ich vermutlich auch die Parteien, die meiner Meinung nach am Besten diese Interessen vertreten, sofern es nicht andere Prioritäten gibt, und setze mich dafür ein. Einfach, weil ich wählen darf, einfach, weil ich der momentanen Partei meiner Wahl angehören darf. Das ändert aber nichts daran, dass ich ein Mitläufer bin. Denn sollte ich irgendwann nicht mehr frei wählen dürfen, werde ich das auch nicht mehr tun. Nein, ich würde mich im Zweifelsfall wohl an die Situation anpassen.

Und ich frage mich: Wie viele andere Personen würden das Gleiche tun? Ich bin mir ziemlich sicher, viele Leute, auch von denen, die jetzt politisches Interesse vorgeben, würden schnell kippen und ihr Fähnlein in den Wind stellen. Gerechtigkeit ist eine Sache, die man sehr gerne hat, aber auch eine Sache, auf die man verzichten kann – solange man nicht der ist, dem Ungerechtigkeit widerfährt. Und wenn man der ist, dem Ungerechtigkeit widerfährt – dann hat man schlichtweg Pech gehabt. Ich meine, was will man tun? Letztendlich bleiben einem vier Optionen: Versuchen, sich soweit an die Situation anzupassen, „mitzumachen“, sodass man nicht mehr der Benachteiligte ist, wäre eine Möglichkeit. Das geht in vielen Fällen. In der DDR hieß das wohl, wenn mir die Schule das richtig vermittelt hat, Parteibuch holen, und mitmachen. Als Jude im dritten Reich fiel diese Option wohl leider weg. Sich einer Organisation anschließen, die gegen das System kämpft. Das geht eigentlich immer. Führt aber nicht selten zu einer noch schlechteren Situation, würde ich mal, ohne es zu wissen, behaupten. Wenn man sich nur anschaut, was mit den Hitler-Attentätern passiert ist. Das Land verlassen. Auch das geht meistens, wenn nichts anderes geht. Dann muss man aber ein anderes Land finden, auch das kann schwer sein. Sich seinem Schicksal einfach zu fügen geht wohl auch in vielen Fällen. Eine andere Möglichkeit fällt mir persönlich nicht ein.

Mitläufer haben es aber wohl im Zweifelsfall am Besten. Leute, die einfach mitmachen, egal was gerade an der Macht ist. Und meiner Meinung nach muss es solche Leute geben. Wenn jeder immer vehement auf seiner politischen Meinung beharren würde, und dem aktuellen System seine Fähigkeiten nicht zur Verfügung stellen würde, wäre die Menschheit nie so weit gekommen. Hätte jeder westliche Ingenieur zu Zeiten des kalten Krieges eine feste politische Meinung gehabt, wäre also entweder Kommunist oder Kapitalist gewesen, und wären sie auch noch bereit gewesen, das jeweils andere System zu bekämpfen, ich bezweifle, dass es große technische Fortschritte gegeben hätte.

Letztendlich geht es doch bei der Entwicklung der Menschheit nicht um Einzelseelen. Es geht um die Menschheit als Ganzes. Es geht darum, wie gut eine Gesellschaft bestehen kann. Wir haben kein absolutes Maß, was besser und was schlechter ist, außer die Erfahrung. Und die Erfahrung zeigt, dass ein System, in dem möglichst alle zufrieden sind, und in dem möglichst jeder möglichst viel Freiheit hat, am Besten ist – und das ist die Stärke der Demokratie, denn sie gibt den Menschen viel persönliche Freiheit, aber auch nicht zu viel. Sie räumt dem Eigennutz jedes Einzelnen eine Chance ein, aber der Gemeinnutz geht vor. Sie räumt sogar Minderheiten Rechte ein. Die Erfahrung zeigt, dass wenn relevante Teile der Bevölkerung unzufrieden sind, das System früher oder später untergeht, und das nicht selten durch einen Mob passiert, der mit den Machthabern dann nicht selten sehr unschön umgeht. Also brachen wir ein System, in dem die Mehrheit der Bevölkerung bestimmt, wer an der Macht ist, und diesen auch im Zweifelsfall unblutig in kurzer Zeit absetzen kann. Freie Wahlen.

Ich weiß das hört manch Einer nicht gerne, aber schlussendlich sind die Pläne zu Internetsperren und Onlinedurchsuchung nur deshalb möglich, weil der Großteil der Bevölkerung sich daran nicht hinreichend stört. Wäre ein Großteil der Bevölkerung vehement genug dagegen, um seine Wahlentscheidung zu überdenken, man müsste keine zwei Wochen warten bis der erste Gesetzesentwurf draußen wäre, der sie kippt. Rechts wie Links hört man immer mehr, der Staat vertrete immer weniger die Interessen des Volkes – dem kann ich nicht zustimmen. Der Staat macht nach wie vor nur das, was das Volk ihm erlaubt. Noch gibt es freie Wahlen. Wenn das Volk es wirklich will, kann es genug verändern. Aber das Volk will das eben nicht. Das Volk hat sich zum Beispiel gegen Freiheit im Internet entschieden. Ob ich das nun gut finde oder nicht spielt keine Rolle. Warum das Volk sich so entschieden hat spielt letztlich auch keine Rolle. Es ist ein Fakt. So viele Stimmen werden laut gegen den „Raubtierkapitalismus“, und wie viele Leute doch so arm sind und unter Hartz IV leben – offenbar noch nicht genug, wenn ich mir die Wahlergebnisse ansehe. Vielleicht sollte man dann lieber mal dazu übergehen, sich mehr über das dumme Gesamtvolk, als über die Regierung zu beschweren.

Ich für meinen Teil werde jedenfalls so lange das wählen was meiner Meinung nach das Beste ist, wie das System mir die freie Wahl lässt, weil ich in der Schule gelernt habe, dass das System genau das von mir erwartet. Und noch ist es so, dass das Volk entscheidet, wer die Macht hat. Und noch ist es auch so, dass eigentlich keine etablierte Partei etwas dagegen hat, wir sind also weit davon entfernt, die Souverainität des Volkes zu verlieren, auch wenn manch einer gerne etwas anderes behauptet. Und wenn das Volk sich einst doch entscheiden sollte, sich selbst zu entmachten, dann muss mir das egal sein. Dann kann ich nur hoffen, dass der Machthaber, den das Volk sich sucht, mir Wohlgesonnen ist.


Nilpferde – ein dadaistisches Gedicht / a dadaistic poem

Mon, 30 Mar 2009 03:00:38 +0000

Since almost noone except a few webcrawlers seems to be reading this blog noone will care about its content, so I will do what I wanted to do since a long time: Create a collection of my dadaistic art. I like dadaism. I will mix up multilingual content without real sense and blog it here! I will flag anything with „Dadaism“ (if I dont forget it), so you dont expect too much sense or creativity.

Anyone can do Dada – Dada kann jeder – Thats the slogan! I am doing dada! You should do the same! If anyone does dada, we can create a better world!

(And: No! I didnt take drugs! I didnt drink  alcolol! I just like this stuff. I am a big fan of Kurt Schwitters.)

Dies ist ein Gedicht. Und eine Grafik. In umgekehrter Reihenfolge. Es heißt „Nilpferde“.

nilpferde Ich möchte fliegen
fliegen wie die Ziegen
mit den Nilpferden gen Süden fliegen

Ich möchte fliegen
fliegen wie die Ziegen
dorthin wo die Nilpferde ihre Eier kriegen

Ich möchte fliegen
fliegen wie die Ziegen
dorthin wo die Nilpferde brütend liegen

Ich möchte fliegen
fliegen wie die Ziegen


Subscribing feeds with tt-rss under Opera.

Sun, 29 Mar 2009 23:14:22 +0000

Opera has its own Feed-Reader. And it seems like its not that easy to change it (at least I am too lazy to do that, and seems like other people have tried it and didnt succeed).

I found this userspace-script, but actually I dont know what exactly to do with it, it seems like it just changes the URL’s in the link-tags. That’s useful, but it’s not what I want – I want a preview before subscribing.

So I created a bookmark-button with the URL javascript:void(location.href=’http://tt-rss-root-domain/backend.php?op=pref-feeds&subop=add&cat_id=0&feed_url=’+escape(location.href)) – this only works when JavaScript is enabled. Then I just have to press that button to subscribe to the previewed feed.

Since at the moment I tend to unsubscribe from feeds rather than subscribing new ones, I wont use this too often in the near future, and in the long term I will certainly use another browser rather than Opera (wer rastet der rostet, scnr).


Kategorien im Blog / Introducing Categories

Sun, 29 Mar 2009 17:54:20 +0000

Deutsch: (For english version see below)

Ich habe jetzt Kategorien in diesem Blog eingeführt. Ich denke, das macht den Blog übersichtlicher. Ich konnte leider nicht herausfinden, ob wordpress auch Feeds anbietet, die nur Beiträge zu einer Kategorie liefern. Ich werd mal schaun wie man das hinbekommt. Wenn es jemand weiß, bitte kommentieren!

English: (Deutsche Version oben)

I introduced Categories in this Blog. I think this makes the blog clearer. Unfortunately I coudlndt find out if it was possible to get feeds with posts only for special tags. If somebody knows this, please comment!


Programming Amnesia

Sun, 29 Mar 2009 14:40:16 +0000

It is quite funny. The code of my JNR-Project works fine (at least at the moment there is no major bug). But currently I had to change a few elementary parts of it. Well, I would today do many parts of the program in a different way I think. But actually, for some parts of it, I dont even know what they do anymore. Or, even worse, I cannot remember ever having written them.

Thats no surprise. According to „wc -l *.lisp“, my code has 2363 lines (though some lines are redundant or comments, and the line number of lisp-sources doesnt really give a proper comparism of sizes). And some parts of it should be 2 years old, and since that, I have never read or refactored them, but just used them and continue using them.

Thats the true spirit of programming: Use stuff that works, without knowing how or why it works, or if it will continue working. If something doesnt work or isnt sufficient for your purposes anymore, then first try to find a workaround, and only if this fails, rewrite the shrubs from your past.

That is why commercial software and software in general developes in thrusts, stagnating at a state without real innovations for long periods of time, and then blowing off the common habits with a new version.

Compare this to mathematics, and you will see the main difference between it and computer science: In mathematics, you dont have to care about the shrubs so much – as soon as they work, they mostly will continue to work, at least for a much longer time.


I just installed figlet…

Sun, 29 Mar 2009 04:06:52 +0000
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Why a Markup Language?

Sun, 29 Mar 2009 03:32:25 +0000

Die Frage kann man sich des Öfteren stellen. Die Antwort, die dieses Projekt findet, lautet:

Any time a formal language is created for computing, a compromise has to be found: whether the language is perfect for the computer but terrible for the human or vice versa. XML is very good for the computer ;-)

Using XML for the reasons mentioned above, but for programming? „Why a Markup Language?!“ was what I was shouting some time playing around with a code generator in XSLT. That gave the idea.

Nun, XML ist nicht gerade das Optimum für den Computer – XML ist genaugenommen nichtmal LL(1), wenn ich mich gerade nicht irre, ist aber andererseits nicht wirklich ausdrucksstärker als Lisp-Klammernnotation und erheblich schlechter Menschenlesbar. XML ist eigentlich weder gut für den Menschen noch für den Computer. Das ist ja auch der Grund warum man es benutzt: Arbeit erzeugen.

Der Grund für eine Markup-Language ist aber eigentlich ein Anderer, soweit mir gesagt wurde, nämlich, damit man das Web verschiedensten Ausgabegeräten zugänglich machen kann, zum Beispiel für Blinde. Man schreibt die Information einigermaßen strukturiert hin, und gibt verschiedene Stylesheets an, Letztere sind aber optional. Dass die Realität häufig anders aussieht, ist eine andere Geschichte.

Optimal für den Computer wäre eher ein Bytecode, das ginge in Richtung Flash oder Java. Beides nicht so optimal bisher. Java hat wenigstens eine Accessibility-API (auch wenn die keiner nutzt und sie daher vermutlich nicht besonders gut gepflegt ist).

Was solls, das verlinkte Projekt „YML“ sieht interessant aus. *Note to Self*


Zeitumstellung

Sun, 29 Mar 2009 03:07:39 +0000

Mag ich nicht!


„Sorry Jesus, ich liebe dich nicht“

Sun, 29 Mar 2009 01:39:09 +0000

Ich habe just einen sehr interessanten Blogeintrag gelesen, und zwar hier.

Es geht ein Stück weit darum, inwieweit man wirklich mit Jesus lebt.

Zitat:

Wieviele Christen behaupten, sie Lieben Jesus. Wasn das für ne Liebe wenn man für seinen Geliebten keine 20 Minuten am Tag abringen kann? Was für eine Liebe die zum Gebet zwingt? Was für eine Liebe bei der Gemeinschaft erzwungen werden muss? Beten, macht man halt als Christ. Wenn ich mal meiner Frau sage, ich rede und verbringe Zeit mit ihr, weil man das als Mann halt so macht (…) Vielleicht ist es echt gesund und wahr einfach zu sagen: “Sorry Jesus, ich liebe dich nicht, ich würd gerne, aber ich tus nicht.”

Da ist durchaus etwas wahres dran. Ich weiß nicht, wie der Autor dieses Artikels es genau gemeint hat, soweit ich es verstehe, geht es ihm um die Frage, inwieweit man an Jesus und dass er das eigene Leben beeinflusst glaubt.

Ich definiere mich normalerweise als „Christ“ dadurch, dass ich an die Existenz eines Wesens „Gott“ glaube, das maßgeblich an den Geschehnissen beteiligt war, die in der Bibel beschrieben werden sollen. Meine Vorsicht in dieser Formulierung hat  den Grund, dass ich nicht alles, was in der Bibel steht, als unmittelbar wahr ansehe, und auch nicht unbedingt alles als Gottes Wille. Inwieweit das geht, und warum, das ist ein längeres Thema, und darüber diskutiere ich in der Regel nicht. Die meisten Diskussionen über Details, zum Beispiel Dreifaltigkeits- und Schöpfungsgeschichten-Zeug weise ich ab mit der Begründung, sie wären völlig irrelevant für die Welt und das aktuelle Leben, auch als Christ, weil aus ihnen für mein eigenes Verhalten wenig folgen würde. Als Mathematiker lernt man schnell: Die meisten Probleme lassen sich schon dadurch lösen, dass man sie ausformuliert.

Jesus direkt anbeten tue ich insofern selten, da es mir aus jeder gängigen Perspektive seltsam erscheint. Glaube ich an einen dreifaltigen Gott, so ist die Bezeichnung „Gott“ Synonym für Vater, Sohn und Heiligen Geist, also insbesondere Sohn. Glaube ich nicht an einen dreifaltigen Gott, so ist Jesus keine Gottgestalt, und damit ist Gott wiederum direkter Ansprechpartner. Und in beiden Fällen ist es wohl egal, wen genau ich anbete, denn wenn ich imstande bin, einen Router zu konfigurieren, dann ist Gott das sicherlich auch (solange er dafür keine broadcom-chips unter linux konfigurieren muss, sowieso (scnr)).

Ich sehe vieles nicht so eng. Gott zwingt mich nicht zu beten, aus meiner Perspektive. Ich bete freiwillig. Gott unterdrückt mich nicht. Ich ordne mich ihm freiwillig unter. Ich habe keine Angst vor Konsequenzen. Ich glaube nicht, dass es allzu große Konsequenzen hat, wenn man sich ihm nicht unterordnet. Vor Allem glaube ich nicht, dass man für alle Ewigkeit in irgendeinem Flammenmeer endloses Leid erntet, wenn man es nicht tut – sollte es ein solches Flammenmeer geben, dann sicherlich nur für begrenzte Zeit, aber selbst das mag ich bezweifeln. Nein, der Lohngedanke ist es nicht, der einen antreiben sollte.

Zurück zum Artikel – man möge mir eine gewisse Strukturlosigkeit zu so später Stunde verzeihen – ich weiß nicht ob meine Beziehung dazu optimal ist, aber ich denke, eine Beziehung zu Gott muss nicht durch die Formalismen des „Betens“ im volkstümlichen Sinn gefestigt sein. Sich hin und wieder im Alltag bittend oder dankend an Gott zu wenden ist möglicherweise eine erheblich ehrlichere Beziehung. Genau wie bei Menschen. Ich nehme mir bei einem befreundeten Menschen auch nicht zwanzig Minuten am Tag zeit um mit ihm zu reden. Ich rede zwischendurch mit ihm, meistens nur sehr kurze Brocken, aber das reicht auch. Man muss sich nicht ständig viel zu sagen haben. Warum sollte es bei Gott anders sein.


WLAN Funktioniert jetzt

Sun, 29 Mar 2009 00:56:44 +0000

So. Jetzt funktioniert das WLAN bei meinem Router auch. Wie wundervoll. Ein unglaubliches Erlebnis, überall im Haus online sein zu können, theoretisch sogar auf dem Klo (nicht dass ich es da bräuchte, nur als Beispiel). Selbst im Garten müsste es eigentlich gehen, aber dazu ist es momentan noch zu kalt.

Es ist vermutlich von Anfang an gegangen. Aber ich habe es unter Windows XP und Debian getestet. Was ich nicht wusste, war, dass Windows XP ein Update braucht, um WPA2 zu können. Und unter Debian … naja, scheinbar ist irgendwas an meiner wpa_supplicant.conf falsch gewesen. Denn mit dem knetworkmanager ging es dann problemfrei. Werd noch schaun, woran das liegt. Bei sowas ist KDE dann halt doch immer ganz praktisch. Man muss ja nicht gleich das ganze Environment nutzen.

Momentan habe ich mit dem tollen Toggle-Button, den ich mir eingerichtet habe, das WLAN allerdings ausgeschaltet. Brauch ich grad nicht. Kabel ist immernoch das Sicherste, und braucht auch weniger Strom soweit ich weiß. Solange es reicht, ist also Kabel vorzuziehen, denke ich.