Weekly Game Music #5: Super Mario Land – Chai Kingdom

Thu, 02 Jul 2009 03:42:42 +0000

The Chai Kingdom is the last world in Super Mario Land.

The Game itself is pretty interesting, and I still like to play it sometimes. Since it was an early Game for the Game Boy, it lacks of a huge soundtrack and the melodies are rather minimalistic. Which makes them more interesting to me.

In fact, Game Boy Melodies are – to me – real art, it is amazing how expressive some of them are, though the limits of the Game Boy’s sound system.

So is the Melody of the Chai Kingdom. It is no great orchestral melody, just a little sequence of tones, but it actually sounds “asian”, which it should do. Actually, me and the people I knew to that time always called the first level using this melody “Chinesenlevel” (chinese level). Well, it was hard to find on YouTube, but here it is. Enjoy!


Xefer Twitter Charts – Unheimlich, was das Web 2.0 so alles verrät

Thu, 02 Jul 2009 00:38:43 +0000

Hier oder irgendwoanders gefunden (weiß es leider grad nicht mehr): Xefer Twitter Charts. Man kann sich damit eine Statistik ausgeben lassen, wann bestimmte Twitterer am häufigsten Twittern. Und damit letztlich gewisse Rückschlüsse auf dessen Gewohnheiten ziehen, zum Beispiel Schlafrhythmus.

Einerseits ist das lustig, andererseits natürlich auch erschreckend. Wer weiß was in Zukunft noch alles gehen wird. Alleine wie gut Google schon die Menschentypen anscheinend einordnen kann, nur durch KIs, gibt es bestimmt irgendwann große Raster für irgendwelche Ermittler. Irgendwann wird man dann vielleicht die Menschen durch ihre Web 2.0 Profile in Klassen einteilen, und Großunternehmen davon abhängig machen, wen sie einstellen, ähnlich dem Graphologieboom in den achtziger Jahren.

Auch wenn man es gerne hätte, mit Datenschutz hat das wenig zu tun. Es sind Daten, die wir freiwillig abgeben, und online stellen, und wir wissen, dass sie öffentlich einsehbar sind, und dass sie vermutlich noch in fünfzig Jahren irgendwo gespeichert sind, wo man sie theoretisch finden könnte.

Das birgt viele Gefahren mit sich. Die genauen Auswirkungen sind noch nicht abzusehen. In zwanzig Jahren wissen wir wohl mehr. Abhängig davon, wie schlimm die Konsequenzen sind, wird es da dann aber zu spät sein. Man könnte also einfach dem Netz fernbleiben, wegen der vielen Gefahren. Aber die Möglichkeiten die es bietet sind doch überwältigend. Wir sind wohl einfach die Generation, die Pionierarbeit leisten muss. Noch nie gab es eine so große Kommunikationsplattform. Keiner weiß, was genau damit passieren wird. Vielleicht wird ihre Bedeutung noch zunehmen, vielleicht wird sie aber auch irgendwann wieder wie früher eher eine Plattform für Geeks, die kaum Bedeutung hat. Es ist ungewiss. Aber das hat Pionierarbeit nunmal so an sich.

Ich jedenfalls lasse Vorsicht walten soweit es mir sinnvoll erscheint. Und halte die Augen offen. Ich werde aber trotzdem weiterbloggen und weitertwittern. Und ich hoffe, dass viele andere das auch so sehen. Ich denke, das Internet kann uns noch viel Gutes bringen, es lernt gerade erst laufen – wir müssen es nur richtig anstellen.


Frustblogging #5: Kinder in der U-Bahn

Thu, 02 Jul 2009 00:16:47 +0000

Eine Sache, die mich wahnsinnig nervt, sind kleine quängelnde Kinder in der U-Bahn. Das Gequängel nervt aber weniger als die vielen lächelnden Gesichter, die die Leute diesen dann entgegenstrecken. So ein Kind kann alles machen – Rülpsen, sich übergeben, Rotzen, sonst irgendwie quängelnd mit Speichel um sich werfen, irgendeine alte Schachtel findet sich schon, die es trotzdem anlächelt.

Überhaupt sind Menschenkinder die blödesten Kinder von allen Tierarten die ich kenne, selbst Giraffen können eher laufen. Aber das sei mal dahingestellt.

Wenn es Leute gibt die Sabber süß finden sei ihnen das vergönnt. Letztens fuhr allerdings eine Gruppe etwas älterer Kinder in der U-Bahn. Ich schätze mal so im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren. Sie waren alles andere als Leise oder Zurückhaltend, beschäftigten sich aber wenigstens mit sich selbst. Und ich fand es ganz amüsant auf welche Weise sie sich gegenseitig provozierten. Es hat meine Langeweile etwas gebrochen, ihnen dabei zuzusehen, um die Haltestangen des Abteils gestikulierend herumrennend sich gegenseitig auf unterschiedliche Weise zu provozieren. Das tun Kinder nun mal. Etwas weniger extrem zwar, aber Zeiten ändern sich eben, habe ich das seiner Zeit mit meinen Altersgenossen auch getan.

Vielleicht konnte ich diesem Verhalten ja deswegen mehr Amusement abgewinnen, als die anderen Wagongenossen. Denn sämtliche älteren Leute schienen sich einig zu sein, es würde sie stören. Die einen entschlossen sich, die Kinder explizit zu ignorieren (so wie ich es mit sabbernden Quängelkindern versuche), die anderen warfen ihnen hin und wieder böse Blicke zu.

Ich frage mich … ist es denn wirklich so dass ein sabberndes Kleinquängelkind, so ein Baby, dessen I/O sich schätzungsweise auf 4 bit komprimieren ließe, Sympathie hervorruft, während adoleszente Jugendliche die eben ein wenig zu viel Energie haben, aber sich durchaus noch im akzeptablen Rahmen verhielten (es fielen noch nicht einmal unanständige Ausdrücke), auf sehr starke Abneigung stoßen?


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