Weekly Game Music #11: Donkey Kong ’94 – Credits / Donkey Kong Country – Intro / Mario vs DK 1,2 – Credits

Thu, 13 Aug 2009 01:19:05 +0000

Donkey Kong ’94 was the first Game that was able to use the special facilities of the Super Game Boy. Thus, it has two Versions of its Credit Theme.

One with ordinary GameBoy-Beeps:

On the Super GameBoy, this is:

The basic theme of that music appears again in the Intro of Donkey Kong Country. “Historically”, as far as I know, the “Donkey Kong” in that game isnt the bad Donkey Kong from Donkey Kong ’94, but sort of his son (Donkey Kong Jr ?), while the “original” Donkey Kong is now called Cranky Kong. Maybe therefore is the reference to the old Game. In the intro, Cranky Kong plays his gramophone with that old song, and then the new Donkey Kong and Diddy Kong appear with their new version of it, which is supposed to be “cool” (but actually it gets on my nerves, and since I like grammophones, I dont like the schene where it is broken). So here it is:

The same appears in the Credits of “Mario vs. Donkey Kong”. It actually begins with the Mario Bros. Theme, but then (from 0:58 in the video) you will hear that Donkey Kong Theme:

The Credits of “Mario vs. Donkey Kong 2″ is mainly a Remix of the Credits from the first part:

Actually, I wonder where this Theme originally comes from, since so many Donkey Kong Games refer to it. Maybe from some old arcade game? Unfortunately, I couldnt find that out, so I dont know. If somebody knows where it comes from (or at least knows an older Game than Donkey Kong ’94 where it appears), please let me know.

As always, these Videos were not made by me and just found on youtube.


Arbeit ist scheiße!

Thu, 13 Aug 2009 00:50:38 +0000

So lautet zumindest ein Slogan der APPD. Wie vieles bei der APPD, passt auch dieser Slogan überhaupt nicht in unsere gängigen moralischen Vorstellungen.

Nun, dennoch bringt dieser Slogan etwas auf den Punkt, was eigentlich die meisten Leute denken dürften. Es mag Leute geben, denen ihre Arbeit gefällt. Aber entweder ihnen gefällt ihre Arbeit nur relativ gesehen weil alle anderen Alternativen schlechter wären, oder zumindest nicht erheblich besser, oder sie machen ihre Arbeit freiwillig, und sind nicht von dem dadurch verdienten Geld abhängig – dann ist es aber strenggenommen keine Arbeit sondern mehr eine Freizeitbeschäftigung.

Grundsätzlich ist der Mensch faul. Die meisten Tiere auch. Wenn es sinnvoll möglich ist, den Arbeitsaufwand zu verkleinern, wird man dies naturgemäß tun. All unser Wohlstand basiert letztendlich darauf. Im Grunde ist Wohlstand beinahe genau das. Der Anbau von Gemüse mag mit viel Arbeit verbunden sein, aber noch mehr Arbeit ist es, sich Früchte und Gemüse selbst suchen zu müssen. Tierhaltung mag mit viel Arbeit verbunden sein, aber die Jagd nach wilden Tieren ist schwerer. Ein Haus zu bauen und zu pflegen ist Arbeit, aber eine nomadische Lebensweise ist mit erheblich mehr Arbeit verbunden.

Ich behaupte, ein Großteil unseres Wohlstandes entstammt nicht dem Fleiß, sondern der Faulheit. Wir haben der Faulheit also vieles zu verdanken.

Natürlich gibt es auch Arbeit, die gemacht werden muss. Man muss Nahrungsmittel produzieren. Man benötigt Krankenhäuser und soziale Einrichtungen. Und man benötigt Forschungseinrichtungen. Wie man allerdings überall lesen kann (ich suche schon länger nach einer seriösen Statistik die dies belegt, konnte aber noch keine finden) wenn man im Netz nach “Landwirtschaft Überproduktion” sucht, produziert die europäische Landwirtschaft viel zu viel. An einigen Stellen habe ich sogar die Behauptung gelesen, sie produziere mehr als man bräuchte um die gesamte Menschheit mit genügend Essen zu versorgen – aber wie gesagt, eine seriöse Quelle, die das Bestätigt, habe ich nicht gefunden. Zumindest momentan scheint es aber zumindest hierzulande Nahrungsmittel im Übermaß zu geben. Das heißt, mit dem aktuellen Arbeitsaufwandt kann man mehr produzieren als benötigt wird.

Auch an anderen Produkten mangelt es kaum. Es ist genug für alle da – nun, freilich, nicht jeder kann sich alles leisten, aber zumindest theoretisch ist alles Notwendige für Jeden da. Und noch erheblich mehr. Wir haben also offenbar einen Status erreicht, in dem wir mit vertretbarem Arbeitsaufwand mehr als notwendig produzieren können. Und die Tendenz wird wohl schätzungsweise eher in Richtung noch weniger Aufwand gehen, denn Maschinen werden immer besser in den monotonen Tätigkeiten, die bisher noch Fließbandarbeiter erledigen. Und das haben wir nicht zuletzt der Marktwirtschaft zu verdanken. Grundsätzlich halte ich zwar wenig von Kapitalismus, und er hat uns auch sicher nicht nur Gutes gebracht, aber das muss man an dieser Stelle einfach anmerken.

Wir haben genug, und das obwohl wir eine Erwerbslosenquote von um die 7% haben. Es gibt nichts zu tun. Wenn wir uns ein wenig anstrengen kriegen wir das auch auf 10% hoch. Super! Oder?

Nein. Leider nicht. Die Politik tut alles, um die Arbeitslosigkeit zu verringern. Das gilt als Qualitätsmerkmal. Anstatt sich zu freuen, dass theoretisch jeder Zehnte faullenzen könnte, und wir trotzdem noch mehr produzieren, als wir brauchen, und vielleicht die Arbeit dann so umverteilen dass alle Arbeitenden etwas weniger zu tun haben, und alle Arbeitslosen dafür dann ebenfalls etwas tun – also die notwendige Arbeit unter Allen aufzuteilen, soweit das möglich ist – bemühen wir uns, künstlich Arbeit zu erzeugen. Den Sinn sucht man verzweifelt.

Man muss ja nicht gleich zum Anarchosyndikalismus übergehen. Die Änderungen die man unternehmen müsste wären doch vermutlich eher gering. Man könnte vermutlich sogar einen Großteil des bestehenden Wirtschaftssystems beibehalten. Wie wäre es z.B. mit einem gesetzlichen Mindestlohn und gesetzlichen Maximalarbeitszeiten, die sicherstellen, dass einzelne Menschen nicht zu sehr ausgelastet werden. Oder sowas in der Art.

Naja. Ich muss Unrecht haben. Es gibt so viele Spezialisten da draußen. Die werden schon wissen, warum das nicht geht.


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