Unicode Math Entities

Tue, 09 Mar 2010 03:38:20 +0000

There are plenty of possibilities to embed mathematical formulas into webpages. Besides JSMath and several possibilities to include LaTeX-Generated png’s into Websites there is MathML – which should have been preferrable, but just didnt find broad usage.

I just read that there is a collection of Math-GIFs for mathematical symbols.

I dont really know whats the purpose of the latter. Making Formulas visible inside HTML is a problem which is not properly solvable. But for small formulas, you will find a Unicode Character for most of the things you want to express – just look at the plenty of character tables. Embedding these in HTML is not harder than embedding a GIF. Of course, with Unicode, you are bound to a linear notation. But to express small formulas, that is more than enough.

For anything else, I would still prefer LaTeX-Rendered PNG’s with LaTeX-ALT-Strings. That is, because even a blind person should be able to read it – at least with enough efforts, they can interpret the LaTeX-ALT-Strings. Of course, even for this, MathML would be the better choice. But LaTeX has spread. So well, why not use it for formula notation. Even inside HTML. Its a compromise. Its not perfect, but its good enough.


Die digitale Revolution geht weiter

Sun, 21 Feb 2010 01:19:01 +0000

Noch immer hält sich ein ganzer Haufen Leute offenbar für besonders “Modern” wenn er von “Web 2.0″ und der “digitalen Revolution” redet, während uns von hinten bereits die Moralpanik einholt, nachdem der gewünschte Erfolg der Lobbyarbeit der Industriezweige, die dadurch weniger wichtig werden, bisher weitestgehend ausblieb.

Dass sie nicht aufzuhalten ist, und dass sich wohl letztendlich die Zensurinfrastruktur nicht durchsetzen wird, die sich manch einer wünscht, nun, das sind zwei dinge von denen ich überzeugt bin, und die ich auch hoffe. Wir erhalten davon eine erheblich größere Lebensqualität. Es mag für manch Einen z.B. sinnlos erscheinen, die Öffnungszeiten des Bäckers von Nebenan im Internet nachzuschaun, aber es erleichtert das Leben ungemein – wir müssen nicht erst hinlaufen, um an diese doch recht nebensächliche Information zu kommen.

Wenn wir aber etwas zu Essen wollen, dann holen wir es sicher von nebenan. Wir müssen laufen. Daran gibt es nichts zu rütteln. Oder etwa doch? Machen hier die Roboter bald den Bäckereien Konkurrenz? Nun, sicherlich noch Zukunftsmusik, die ich vielleicht als Rentner mal genießen darf, aber zumindest nicht ganz utopisch, wenn man sich die aktuelle Technik ansieht.

Anders als beim Essen – das man sich notfalls sowieso mit angemessenem Aufwandt selbst  machen könnte, und das ohnehin schon zu einem guten Teil der industriellen Großproduktion unterliegt – scheint zumindest die der Content-Industrie gegenüberzustellende Matierie-Industrie (Vorsicht: Neologismus) ansonsten kaum von den Problemen der Digitalisierung betroffen zu sein, wenn man vielleicht mal von ein paar geleakten Bauplänen absieht.

Zumindest Projekte für freie Hardware gibt es allerdings bereits. Openmoko sollte doch einigen Leuten ein Begriff sein. Weniger bekannt ist f-cpu, etwas bekannter dürfte das Openprinter-Project sein, welches seinerseits wiederum aus dem RepRap-Projekt hervorgegangen ist.

Das RepRap-Projekt will einen Drucker für 3d-Objekte erzeugen, das seinen eigenen Bausatz reproduzieren kann. Diesen mit offenen Spezifikationen. Meiner Meinung nach eine Richtung, in die die Entwicklung definitiv gehen wird. Und eine Entwicklung, die erhebliche Probleme verursachen wird, weil sie genau die Wirtschaftszweige angreifen wird, die momentan als sicher gelten. Bis man ein fertiges Haus mit allen seinen Küchengeräten ausdrucken kann wird es wohl noch einige Zeit dauern, und sicherlich werden einige Entwicklungen anders sein als man sie sich heute vorstellt, einfach, weil bei dem Versuch, dorthin zu kommen, sicherlich noch tausende bisher unbekannter Probleme auftreten werden, aber zumindest prinzipiell bezweifle ich, dass es besonders lange dauern wird, bis das 3d-Drucken zumindest in Form von Automaten für Alltagsgegenstände die einem grundsätzlich immer dann fehlen wenn man gerade unterwegs ist und sie mal braucht, seine Marktnische finden wird.

Ähnlich sehen es auch einige Experten, die im hervorragenden Beitrag vom Elektrischen Reporter dazu gefragt wurden. Auch einige Probleme werden hier genannt – zum Beispiel das Patentrecht.

Ich will nicht zu euphorisch sein, bis es wirklich mal so weit ist, dass man relevante selbstreproduzierende Bauteillieferanten hat, die diese automatisch aus Sonnenenergie und Müll erzeugen, wird bestimmt noch viel Zeit vergehen – aber zumindest glaube ich nicht, dass es unmöglich ist, ein solches Gerät zu bauen. Zu viele Entwicklungen der letzten Jahre waren noch zwanzig Jahre zuvor Science Fiction. Aber selbst wenn es noch lange eine Materie-Industrie geben wird, so ist doch zumindest abzusehen, dass diese große Teile verlieren wird. Weg von der harten Arbeit, die manch einer Proklamiert, hin zum Denken und Forschen. Schon jetzt ist das Denken und Modellieren enorm wichtig, hängt doch unser ganzer Fortschritt davon ab, zumindest kann man das Denken und Forschen aber momentan dadurch finanzieren, dass man das Erdachte tausendfach ausführt und verkauft – und noch kann sich die reine Handwerkstätigkeit in ihre Unentbehrlichkeit hüllen.

Beides wird aber wohl auf Dauer problematisch werden, der Beitrag des Elektrischen Reporters geht zum Beispiel auf Patentverletzungen ein. Noch ist es schwer, ein Patent profitabel zu missachten, solange es dabei nicht um Fleckviehexkrement wie Softwarepatente geht, aber man wird sich früher oder später überlegen müssen, ob das Patentrecht noch zweckmäßig und – vor Allem – durchsetzbar ist. Es stellt sich also die Frage, wie man die Ideenfindung – die ziemlich teuer werden kann – überhaupt finanzieren kann. “Vom Rumsitzen und Denken werden meine Kinder nicht satt” – um Bauernschläue zu zitieren. Der Maurer muss in dem häuserausdruckenden Roboter zwangsläufig eine Bedrohung sehen, da ebendieser ihm die Existenzberechtigung nehmen kann, und auch der Landmaschinenschlosser wird kaum so Euphorisch über ersatzteilproduzierende Druckmaschinen sein, wie ich – und beide, genau wie der Rest der angegriffenen Klientel, sind sicherlich im Stande zu sehen, woher solche Angriffe kommen: Von Menschen, die herumsitzen und denken. Leute, die lieber eine Stunde denken, wie sie eine zweistündige Arbeit halbieren, als diese einfach zu erledigen. Leute die Arbeit minimieren wollen. Faule Leute eben.

Sie haben gelernt, dass Faulheit etwas schlechtes ist, sie haben gelernt, dass Geld ehrlich verdienen wichtig ist, sie haben gelernt, dass wer nicht arbeitet weniger gesellschaftlichen Wert hat, und sie bauen ihre Zufriedenheit darauf auf, dass sie ihr Leben, das ihnen härter erscheint als das Leben eines Nicht-Handwerkers, damit rechtfertigen. Im harten Arbeitskampf verlieren sie somit jegliche Ideen und Ideale, sofern die ihnen nicht schon in jüngeren Jahren von Eltern oder Schulkameraden herausgeprügelt wurden. Und natürlich wehren sie sich gegen Leute, die in dieses Weltbild eingreifen. So zumindest erkläre ich mir die Erfolge einiger Diskussionsfäden bezüglich des bedingungslosen Grundeinkommens. Zu den jüngsten Ergüssen einiger Politiker nimmt übrigens unter Anderem der Spiegelfechter ziemlich gut Stellung.

Nun, keiner kann bestreiten, dass der Kapitalismus es war, der uns so weit gebracht hat. Ob es auch mit dem Sozialismus – der ja auch einige wissenschaftliche Errungenschaften verbuchen konnte – oder gar in einer anarchistischen Gesellschaft soweit gekommen wäre, das werden wir vielleicht nie erfahren. Die Frage ist nur, ob unsere Vorstellungen von Eigentum und Besitz in Zukunft noch bestand haben können. Ein paar heruntergeladene MP3′s, ein paar untergegangene Verlage, ein paar weniger Bäckereien, daran wird das Wirtschaftssystem nicht untergehen. Aber die Entwicklung weg von der Materie, hin zu den Datensätzen, wird sicher weitergehen. Und es wird sicher einige Male noch passieren, dass sich die betreffenden Wirtschaftszweige dagegen streuben und versuchen, Gesetze durchzusetzen, die diese Entwicklungen stoppen.

Ich denke, die Frage ist nur, wie viele Male die Gesellschaft benötigt, um das System zu überdenken, und dem Leben vielleicht einen anderen Wert zu geben, als braves Arbeiten.


Der fünfhundertfünfundfünfzigste Artikel

Sun, 14 Feb 2010 01:10:59 +0000

Ich möchte hiermit darauf aufmerksam machen, dass dies der fünfhundertfünfundfünfzigste Artikel auf diesem Blog ist.

Nun, was sagt uns diese, ominöse Zahl, fünfhundertfünfundfünfzig? Was findet zum Beispiel Wikipedia dazu? Nun, Wikipedia schlägt unter Anderem das Jahr fünfhundertfünfundfünfzig vor, gefolgt von der Telefonnummer fünfhundertfünfundfünfzig, die in den USA für fiktionale Telefonnummern reserviert zu sein scheint, was der Grund ist, warum diese so oft mit 555 anfangen. Es gibt sogar eine Liste solcher Telefonnummern. Sehr wichtig, das. Ob es wohl auch ein Urheberrecht darauf gibt? Wer weiß. Haben wir in Deutschland sowas eigentlich auch? Wenn nicht muss sofort ein Gesetz erlassen werden. Kann ja nicht sein, dass der Raum der fiktiven Telefonnummern ein rechtsfreier Raum ist.

Jedenfalls haben wir in Deutschland eine Bundesautobahn 555, und die deutsche Wikipedia kennt außerdem noch einen Schaltkreis. Naja, wie lange noch, ist natürlich die Frage. Denn zweifelsohne ist das alles nicht relevant, wird also bestimmt irgendwann gelöscht.

In der englischen Wikipedia erfährt man noch, dass fünfhundertfünfundfünfzig diejenige natürliche Zahl ist, die zwischen fünfhundertvierundfünfzig und fünfhundertsechsundfünfzig ist. Und eine Sphenische Zahl ist, also eine Zahl, die sich als Produkt von drei Primzahlen in der ersten Potenz schreiben lässt, in diesem Falle drei, fünf und siebenunddreißig. Außerdem ist sie eine Harshad-Zahl, also eine Zahl die durch ihre Quersumme teilbar ist, bezüglich der Basen 2, 10, 11, 13 und 16, die jeweiligen Darstellungen sind 1000101011(2), 555(10), 465(11), 339(13), 22B(16), die Quersummen also fünf und fünfzehn. Soweit Wikipedia. Genauer ist da das folgende Programm, das nicht unbedingt effizient geschrieben ist, aber als schneller Hack mit Gedankenminimierung ausreicht:

clisp -x ‘(defun basednum-to-int (base digits) (if digits (+ (car digits) (* base (basednum-to-int base (cdr digits)))) 0)) (defun basednum-inc (base digits) (if digits (if (< (car digits) (1- base)) (cons (1+ (car digits)) (cdr digits)) (cons 0 (basednum-inc base (cdr digits)))) (list 1))) (defun convert-to-base (base int &optional (sofar nil)) (if (equal int (basednum-to-int base sofar)) sofar (convert-to-base base int (basednum-inc base sofar)))) (defun sum-of-digits (base int) (let ((ret 0)) (dolist (i (convert-to-base base int)) (incf ret i)) ret)) (dotimes (i 555) (if (zerop (mod 555 (sum-of-digits (+ 2 i) 555))) (format t “~d, ” (+ 2 i))))’

dessen Ausgabe 2, 10, 11, 13, 16, 19, 21, 23, 37, 38, 46, 55, 61, 75, 91, 109, 111, 112, 136, 149, 181, 185, 186, 223, 260, 271, 276, 277, 371, 445, 519, 541, 551, 553 wohl alle Basen (außer denen größer gleich 555, für die das sowieso trivialerweise gilt) sein dürften, zu denen diese Zahl eine Harshad-Zahl ist.

Interessant.


Software that should exist #4: Portable, verified, deduplicating filesystem

Wed, 27 Jan 2010 14:51:14 +0000

ZFS is a very interesting filesystem. I never actually used it, just made a few experiments with it so far. Mainly, because there is only sort of experimental support on Linux, no support on Mac OS X at the moment (as far as I read, the project which aimed to do this was frozen, but maybe zfs-fuse can be ported to macfuse), and also absolutely no support on Windows (at least until somebody finally writes a proper winfuse-binding or ports it to Dokan).

Still, the first-choice-possibility of accessing a ZFS-Pool through any other OS than Solaris seems to be just installing OpenSolaris on a VM, and just forwarding the desired blockdevices. I think this is more secure and not really slower than using FUSE, at least it is more portable at the moment.

The reason why I am interested in ZFS is that it serves a few purposes I really like. To understand why, one has to know my general behaviour of managing my files.

Actually, mostly times of having too much free time tend to alternate with times with almost no free time. While having no free time, I am just working with my computers. I dont explicitly manage my files – I just save them somewhere I can find them again. And sometimes I need some old file from some old archive or directory, which is on an external disk, thus, I just copy these files (or extract the archive) to my current harddisk. And leave them there.

When getting more free time again (and less free space on my disk) I tend to “tidy up” my filesystem. But then, often I changed some old files. Or lost the overview over them. Or simply want to set up my system from scratch because there is a lot of crap running around on it. Mostly then, therefore, I just copy the whole home-directory (and maybe others) onto my external disk – thinking “setting up my system is more important, I can tidy up my files later”

… Now guess what happens …

Of course, I have whole system-backups from years ago, even some from the times when I used Windows. And sometimes I have System-Backups of systems which contain copies of System-Backups. Sorting them would take a lot of time. Sometimes I grub through the old files like an old photo album. I dont want to change these files. I dont want to delete these files. And actually, I am much too lazy to sort them.

So of course, I have the need of more and more space. This is no problem. But also, since so many files have duplicates, the need for space increases exponentially. Well, there are tools like fdupes. But fdupes takes a long time to index the files, and when I change a file afterwards (accidentally, etc.), this affects all other files. And fdupes works only on systems with symlinks or hardlinks. And fdupes cannot shorten files which are only partially the same.

On the other hand, there are a lot of well-engineered backup-tools like rsync with a lot of additional features, and in every production-environment, I would recommend a strict backup-policy basing on these, anyway. But at home, I have a lot of old computers running – sometimes just for experiments. I have no production system. I just have a creative chaos – and I actually want to keep this creative chaos. At the time of desktop-virtualisation, when it is no problem to run three operating systems on one single cpu-core at once, at the time of ramdisks, at the time of WebGL, I simply dont want to manage my files manually, when the filesystem just could deduplicate equal blocks, so I could have hundreds of copies of the same system-snapshot without really having to waste a lot of space.

And of course, I want to just be able to add another external disk to my pool, so I can save files on both of the disks without having to copy them, but – if possible – have anything on both disks when attatching them (or at least being able to just remove one of the disks when all the others are attatched). As far as I know, this can be done with ZFS. And a lot of other weird stuff. The only problem is that there appears not to be any good GUI for it, and no good Desktop-Integration either. And – well – it is only really supported by Solaris. The FUSE-Modules will first have to prove that they are really stable.

So – well, ZFS seems to fit my “wishes”, just would have to port it to Mac OS X and Windows (which is sure a lot of work but shouldnt be too hard either). But well, ZFS is a complicated system. And complicated systems can have a lot of complicated bugs. And the filesystem is the thing anything is saved on. That is, the whole computer can be damaged – as long as your filesystem is ok, you wont lose your data. On the other hand, a damaged filesystem can make it slightly impossible (especially when you encrypted it, for example) to restore any of your data, even though the rest of your computer (including your harddrive which just did what the buggy kernel module told it) works totally well.

Modern filesystems duplicate the necessary parts to restore data on the disk and have policies which make it less likely that data gets damaged. This is a good thing, but obviously, this doesnt help against bugs in your filesystem driver. What helps – at least to a certain degree – would be a formal verification of the sourcecode. I can think of several approaches to gain this.

The easiest way should be to ignore the hardware-problems of data integrity, and thus assuming that the disk one writes on is always correct. Then, the main thing one would want to have is some functions read : name → blob → blob and write : name → blob → blob → blob, such that (write a b (write c d e)) = (write c d (write a b e)) ⇐ a≠b, i.e. it doesnt matter in what order different files are written, (read a (write a b c)) = c, i.e. reading a file that was written before returns the same value that was written before, and (write a b (write a d e)) = (write a b e), i.e. a file’s content is the last content written into it. Maybe there should also be some defined behaviour when a file doesnt exist – i.e. instead of a blob, use some object from boole×blob, encoding whether the reading was successfull.

Of course, maybe we also want to verify that if some hardware fails, at least the probability of the data being read correctly is maximal – or at least doesnt fall below some certain probability. This seems a lot more complicated to axiomatize I think. While having an abstract “blob” above, I think you will need to specify what a “blob” is more exactly, that is, define blob as ptr→byte (whatever ptr and byte are exactly). And then, maybe defining an “insecure blob” iblob=ptr→byte×probability. You would have to specify the probability of success of reading a byte correctly for your disk – a task which must be left to the engineers building the disks and busses – and for example in a raid-system, you can prove that your way of reading and checksumming the data maximizes the probability of correct data. On the other hand, I assume its comparably complicated to calculate this probability – i.e. when you save a block of data with a checksum twice on the same disk, the probability that both of them get corrupted by a damaged sector on the disk could be smaller than the probability that one of them gets corrupted (but needs not, since they could be written at a physically near place on the disk such that the source of corruption affects both of them), but the probability that the data gets lost because of a headcrash doesnt decrease, since both of them will be affected by this – while this probability that the same data saved on different disks gets lost should be smaller.

After axiomatizing all of that stuff, one of course has to implement a filesystem that has all those features like deduplicating, snapshotting, adding additional disks, etc. – and verify it.

As far as I see, this would be a lot of work to do. But on the other hand, filesystems are not something new. There should be a lot of experience with data integrity and backups. With all this experience, shouldnt it be possible to produce such a thing? I mean, its the filesystem – sort of the most essential thing. If it fails, anything else will fail.


Schweine

Wed, 20 Jan 2010 06:59:12 +0000

“Schwein” … ein häufig gebrauchtes Schimpfwort, gelten doch die Paarhufer in einigen Mythologien als unrein, und generell aufgrund ihres Essverhaltens als dreckig, da sie instinktiv wühlen, was in Stall-Umgebungen dazu führt, dass sie sich oft verdrecken.

Wenn ich aber an die Zeit zurückdenke, als ich in der Schule ein Praktikum in einem Tierheim gemacht habe, denke ich persönlich allerdings eher positiv über Schweine. Im Gegensatz zu den dortigen Primaten (und sonstigen Tieren) haben die Schweine sich eigenständig eine Ecke gesucht, um ihre Notdurft zu verrichten, und so ist das Ausmisten eines Schweinestalles der einigermaßen deren Natur entspricht wohl erheblich angenehmer als das Ausmisten jedes anderen Stalltyps.

Nun haben Schweine das Problem, dass nicht nur ihr Fleisch recht gerne gefressen wird, sondern auch, dass sie dem Menschen sehr ähnlich sind, weshalb man unter Anderem auch mit ihren Innereien liebäugelt, und Versuche an ihnen durchführt.

Nun gibt es verschiedene Arten von Tierversuchen. Die wenigsten von denen ich gehört habe erscheinen mir sinnvoll. Zumindest kann ich aber noch irgendwie verstehen, dass Forscher unter dem Druck akademisch weiterzukommen um weiterhin Forschungsgelder verschwenden zu dürfen und mangels kreativer Intelligenz irgendwelche seltsamen Chemikalien in Tiere spritzen, um zu sehen, wie diese darauf reagieren. Immerhin sind biochemische Vorgänge kompliziert, und so toll sich die moderne Medizin auch vorkommt, im Endeffekt, so scheint es mir als Laien, hat man was dieses Thema angeht bisher nur an der Oberfläche gekratzt. Wie dem auch sei.

Was ich nicht verstehe ist, wie man auf die Idee kommt, im einundzwanzigsten Jahrhundert lebendige Schweine im Schnee zu vergraben. Und vor Allem mit welcher Motivation. Lawinenopfer gibt es viele, und somit auch die Erfahrung mit ihnen – ich kann mir nicht vorstellen, dass man wirklich irgendwelche relevanten Daten erhält, die irgendwelche neuen Erkenntnisse bringen, und in irgendeiner Weise Lawinenopfern zu Gute kommen können.

Ich sage gleich vorweg, ich möchte nichts relativieren, es geht mir – auch wenn ich Laie bin – um eine rein wissenschaftliche Betrachtungsweise, ich musste hierbei – ohne es ethisch irgendwie aufwiegen zu wollen – an die Unterkühlungsversuche von Sigmund Rascher denken – und diese gelten als wissenschaftlich vollkommen Sinnfrei, sie haben keine relevanten Ergebnisse geliefert. Und zumindest aus rein wissenschaftlicher Sicht sollten doch beide Experimente relativ ähnlich sein, es sollte doch zumindest nicht zu erwarten sein, dass ein Versuch an Schweinen mehr für Menschen relevante Ergebnisse liefert als ein Versuch an Menschen. Man kläre mich auf, wenn ich hier falsch liege!

Offenbar bin ich nicht der Einzige, und so hat dieses Experiment erfreulicherweise eine Welle der Empörung ausgelöst.

Das zeigt, dass viele Menschen doch im Grunde Schweinen ein Recht auf ein leidensfreies Leben zugestehen. Das freut mich. Noch mehr würde es mich allerdings freuen, wenn diese Menschen auch von den vielen anderen Tierversuchen Notiz nehmen würden, in deren Schatten dieser Versuch eher harmlos ist – vielleicht hätten wir dann längst verbindliche Ethikkommissionen dafür, und die Zeiten, wo man Tiere mit Kanülen per Katalog bestellen kann wären vorbei.

Und freilich will ich garnicht erwarten, dass die Menschen Notiz von der Massentierhaltung nehmen – erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.


The finale of my project thesis …

Wed, 06 Jan 2010 10:13:39 +0000

This is how it feels:

(For lack of time this was drawn in 5 minutes … so it doesnt look good …)


Frustblogging #14: Sozialkompetenz

Sat, 02 Jan 2010 08:07:30 +0000

Wenn ich mal wieder an meine Schulzeit zurückdenke, so denke ich häufig daran, wie oft ich mir anhören musste, Sozialkompetenz wäre wichtig, und ich sollte mehr Wert darauf legen. Kein Wunder, legte ich doch viel Wert darauf, wenig Wert darauf zu legen (im Nachhinein vielleicht ein Fehler).

Sozialkompetenz, dieser allgemeine, allumfassende Begriff, auf den man jeden gesellschaftlichen Misserfolg schieben kann, da er sich nicht durch irgendein Verhalten, sondern durch entstehende Folgen definiert. So spricht man einem Menschen gute Sozialkompetenz zu, wenn er es schafft, in der aktuellen sozialen Gruppe gut angesehen und akzeptiert zu sein – ohne darüber zu reflektieren, was genau dazu führt.

Als Nerd hat man nun aber das Problem, dass man genau von dieser Sozialkompetenz wenig zu haben scheint, denn man schafft es oft nicht so schnell wie andere Personen, in der Gruppe, in der zu verkehren man gezwungen wird, den Anschluss zu finden. Wenn man wie ich das Glück hat in der Schule in einer Klassengemeinschaft zu sein in der sich eine tolerante Gesellschaftstform bildet, fällt dies erheblich leichter. Ich kenne aber auch Personen die erheblich größere Probleme hatten, irgendeinen Anschluss zu finden, weil ihnen nicht dieses Glück zu Teil wurde.

Haben diese Personen nun weniger Sozialkompetenz gehabt als ich? Per Definitionem wohl, ja, denn die gängige Definition der Sozialkompetenz spricht von Ergebnissen, nicht von Wegen, diese zu erreichen, und spiegelt damit genau die Art von Argumentation wieder, mit der moderne Menschen versuchen, über ihren Neid gegenüber fähigeren Personen hinwegzukommen.

Intelligenz zum Beispiel ist eine solche Fähigkeit, auf die man neidisch sein kann, und – genau wie jede Fertigkeit die beneidet werden kann – auf die man sich auch etwas einbilden kann. An sich lässt sich der Intelligenzquotient vergleichsweise objektiv ermitteln, und gibt Aufschluss über die geistigen Fähigkeiten des Testobjekts. Nun ist die Natur aber eben so grausam dass sie nicht jeden Menschen mit einer Hochbegabung versieht, und sogar eher sparsam mit der Intelligenz umgeht, wenn es darum geht, diese auf ihre Sprösslinge zu verteilen, was dazu führt, dass es einen Mangel an Intelligenz gibt, was dann wiederum dazu führt, dass Intelligenz sehr viel wert ist, und somit Menschen mit viel Intelligenz, also hohen geistigen Fähigkeiten, häufig auch in Berufskreisen verkehren, die sehr gut entlohnt werden, sei es durch Anerkennung in Form von Berühmtheit, oder materiell, oder beides. Mit Muskelkraft wiederum geht sie nicht besonders sparsam um, und so kann fast jeder Mensch mit ausreichend Training schwere Knochenarbeit verrichten, was dazu führt, dass diese Arbeit trotz vermeintlich größerer Anstrengung erheblich schlechter entlohnt wird. Am unteren Ende sind dann “niedere” Arbeiten wie Reinigungstätigkeiten (“Putzfrau”), die weder besonders großer geistiger Leistungen bedürfen, noch besonders großer körperlicher Leistungen, dafür aber eine Menge Überwindung brauchen, da sie eben von der Durchschnittsgesellschaft als “nieder” angesehen werden, und – wenn ich mir die Universitätstoiletten so ansehe – auch nicht besonders appetitlich sind.

Aber es ist garnicht der Ekel oder die Anstrengung, die die Arbeit so schwer macht, es ist der Neid, der Neid auf die Leute, die intelligenter sind, und damit größeres Ansehen genießen, es ist dieses absurde Verhalten, erfolgreiche Personen zu verehren, und sie gleichzeitig zu beneiden und ihnen zu wünschen die selbe Drecksarbeit leisten zu müssen wie man selbst. Und so kommt es, dass sich Arbeiter gut fühlen, wenn sie Dinge “besser” hinbekommen, als Akademiker – so kommt es, dass ich als vielleicht-irgendwann-Diplominformatiker mir von einem Fachinformatiker sagen lassen muss, dass das was ich lerne nicht sinnvoll ist, und dass es Unternehmen gibt, die lieber Fliesenleger anstellen und ihnen C++ beibringen, als einen Informatiker, da der Fliesenleger erheblich pragmatischer programmiert, während der Informatiker zu sehr auf Theorie fixiert ist.

Intelligenztests seien außerdem nicht repräsentativ, denn sie zeigen zwar das bloße Verständnis für abstrakte Zusammenhänge, aber haben im realen Leben kaum Bedeutung – “Lebenspraxis” sollte man messen, so ungefähr lautete eine Meinung dazu die ich hörte. Und “Lebenspraxis” kann man natürlich vor Allem dadurch messen, wie gut ein Mensch mit seinem Leben zurechtkommt – und da schneiden Nerds, Geeks und wohl generell Akademiker in nicht-Orchideenfächern recht schlecht ab, will ich mal behaupten. Und in die “Lebenspraxis” spielt natürlich in großem Maße die “Sozialkompetenz” mit rein.

Es ist nunmal leider so, dass man auf einer Universität nur durch Fleiß wenig erreichen kann, man muss sich intelligenztechnisch von anderen Menschen abheben (auch wenn inzwischen wohl in einem erheblich geringeren Maße als früher). Das macht eine universitäre Ausbildung aber zu nichts Besserem als jede andere Ausbildungsform – es ist die Ausbildungsform für Personen die das Glück haben mit einer Fähigkeit gesegnet zu sein, die eben andere Leute nicht haben. Ich weiß, dass ich mit dieser Haltung bei vielen Personen anecke, aber für mich ist Intelligenz genausowenig etwas, auf das man stolz sein kann, wie gutes Aussehen, denn Intelligenz ist weitestgehend angeboren und anerzogen, genau wie gutes Aussehen, und genausowenig wie jeder Mensch ein Topmodel, ein Opernsänger oder ein Hochseilakrobat sein kann, kann jeder Mensch studieren.

Es gibt noch mehr solch schwammige Begriffe, beispielsweise den “guten Riecher” für wirtschaftliche Entscheidungen, den man wirtschaftlich erfolgreichen Personen zuschreibt – auch dieser ist ein Begriff der sich ausschließlich über Auswirkungen definiert, nicht über irgendwelche konkreten Handlungen. Wer sich oft für ein gutes Geschäft entscheidet, hat eben einen “guten Riecher” dafür.

Und es klingt so plausibel, so utilitaristisch – klar, was sollte ein besseres Maß für eine Fertigkeit sein als die Ergebnisse die sie produziert? Meiner Meinung nach unterliegt man hier nicht dem Trugschluss, eine Sache grundsätzlich an deren Ergebnissen zu messen, sondern man unterliegt dem Trugschluss dass hier überhaupt eine Sache vorhanden ist. Intelligenz ist ein einigermaßen objektiv messbarer Begriff – man kann ihn dadurch definieren, wie Personen auf bestimmte Tests reagieren. Gutes Aussehen ist ein einigermaßen objektiv messbarer Begriff, denn obwohl Geschmäcker verschieden sind, gibt es doch meistens einen Trend, und man kann mit Umfragestatistiken ermitteln, wo dieser liegt. Selbst Fleiß und Arbeitsamkeit ist in gewisser Weise “messbar”. Wir können diese Begriffe definieren und schauen, inwieweit sie Aufschluss über die Erfolge von Menschen geben.

Doch wie soll man “Sozialkompetenz” nachweisen? Es mag verschiedene Persönlichkeitstests geben, die einen objektiv in Kategorien einteilen, die gewisse Aufschlüsse darüber geben, welche Personen gut miteinander auskommen, und welche nicht, für welche Arten von Arbeit man besser geeignet ist, und für welche nicht. Aber sie geben keinen klaren Aufschluss darüber, ob und wenn ja wie man in sozialen Gruppen erfolge erzielt. Der Grund ist meiner Meinung nach, dass die sogenannte “Sozialkompetenz” im Wesentlichen einem der wenigen Begriffe gleichkommt, die man quasi nur sinnvoll durch Ergebnisse definieren kann: Glück. Wer als Sonderling gezwungen wird, in einer “normalen” sozialen Gruppe zurechtzukommen, hat es schwerer als die “normalen” Leute und hat damit schlichtweg Pech – umgekehrt hat aber eine “normale” Person es ebenfalls schwer, in einer sozialen Gruppe, die aus Sonderlingen besteht, zurechtzukommen. Es mag durchaus zu einem gewissen Grad vorhersehbar sein, ob ein Mensch in einer bestimmten Gruppe zurechtkommen wird, und es mag Menschen geben, die sich an momentan häufigere Gesellschaften besser anpassen können, doch all dies sind Maße die sehr stark von der Gesamtgesellschaft abhängen, die momentan vorherrscht.

Beispielsweise wird momentan ein Mensch, der gerne des Abends in Ausschanketablissements verkehrt, mehr Erfolge bei sozialen Kontakten mit Mitarbeitern haben, als ein Mensch der sich abends vor seinen PC schmeißt und WoW zockt, weil ein kleiner feierabendlicher Umtrunk mit Genossen noch als gesellschaftlicher gilt. Ist deshalb ein Mensch, der sich lieber in den Schlaf WoWt, weniger geeignet für seine Arbeit, als ein Mensch, der sich in den Schlaf alkoholisiert, weil letzterer offenbar mehr “Sozialkompetenz” hat?

Nun, ich glaube nicht. Ich glaube, dies wird überbewertet. Ich sehe darin eher ein unprofessionelles Verhalten. Selbstverständlich ist ein gutes Arbeitsklima wichtig, aber es ist nicht so, dass Menschen dies aktiv beeinflussen könnten.

Nun, um einen zweiten Absatz mit “Nun” zu beginnen, wie komme ich auf dieses Thema? Ich las diesen Artikel auf Zeit Online, und mir wurde fast schlecht. Der Autor (?) dieses Artikels schreibt gleich am Anfang, er habe so viel Angst vor den bösen fleißigen Killerazubis, die ihn neidisch machen weil er sich überbezahlt und faul fühlt, und die mit ihrem Ehrgeiz das Arbeitsklima vergiften. Ein Beispiel eines offenbar sehr fähigen Azubis der große Studienerfolge für sich verbuchen konnte wurde genannt, mit der Frage, warum sich Selbiger nicht gleich als Chefredakteur bewerbe. Ich frage mich, was passieren würde, wenn sich die betreffende Person als Chefredakteur beworben hätte, hätte sie dann mehr Chancen auf die Stelle?

Und ich frage mich, was der gesamte Artikel überhaupt sagen will. Soll man in seine Bewerbung nicht den gesamten Lebenslauf schreiben? Inklusive seiner Fähigkeiten? Ist es nicht für den Arbeitgeber interessant, die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter – auch wenn diese groß sind – zu kennen? Und ist es nicht vollkommen sinnfrei, anhand solcher Fähigkeiten und Erfolge einen Menschen als “Streber” abzustempeln, der keine “Sozialkompetenz” hat, weil die anderen Angestellten neidisch auf ihn sein werden? Wäre es dann nicht viel besser, die restlichen Angestellten auszutauschen? Oder – wenn man das nicht will – gleich bei der Stellenausschreibung bekanntzugeben “wir sind Gammler, wir wollen Gammler bleiben, darum stellen wir nur Gammler ein”?

Fragen über Fragen, jedenfalls tut mir die Person, die sich da beworben hat, leid. Den Kommentaren nach zu urteilen ist der Artikel nicht ganz ernst gemeint, ich kann das nicht beurteilen. Aber vielleicht hat sich die Person auch einfach im falschen Fachgebiet beworben. In einem wissenschaftlichen Beruf wäre das wohl nicht passiert.

Dass es im Journalismus für gewöhnlich nicht auf Fähigkeiten anzukommen scheint, auf die ich Wert lege, nun, dies sah ich ebenfalls bereits zu Schulzeiten. Und dies merke ich jedes Mal, wenn ich in Zeitungen und Zeitschriften Artikel über Themen lese, von denen ich selbst Ahnung habe, und nicht selten zu dem Schluss komme, dass es ziemlich gut ist, dass ich Ahnung davon habe, denn die Lektüre der Zeitschrift hätte mein Wissen nicht sinnvoll erweitert. Aber freilich, ich gehöre hier zu einer Minderheit. Die hohen Verkaufszahlen der etablierten Zeitungsverlage geben diesen Recht – und das meine ich nicht einmal ironisch, Zeitungen sind Unternehmen die den Menschen eine Lektüre mit den Informationen liefern sollen, für die diese bereit sind zu zahlen. Dass ich es nicht bin macht mich zu einer Nischenentität. Und wer bin ich da, die Auswahlkriterien der Verlage zu kritisieren.

Nein, ich möchte mich jetzt auch nicht auf den Journalismus – von dem ich, wie man sicher an meinem Schreibstil merkt, wenig Ahnung habe – beschränken. Mir fiel lediglich schon häufig auf, dass “Sozialkompetenz” sehr stark glorifiziert wird, in allen erdenklichen Bereichen. Und ich finde diese Entwicklung nicht gut, und wollte hiermit ein paar Argumente in den Raum stellen.


Sauerstoff Absorbierer

Fri, 25 Dec 2009 17:28:39 +0000

Ein sehr interessantes Nussprodukt, das ich mir da gekauft habe: “わさびピーナッツ” – zu Deutsch Wasabi-Erdnüsse.

Das sind in einer Wasabihaltigen Kruste eingelassene Erdnüsse. Den Inhalt einer frisch geöffneten Dose kannich ob der Schärfe nur sehr langsam verzehren, allerdings war die Dose die ich hatte heute schon etwas länger auf, weshalb der Geschmack leider etwas verloren ging.

Dabei fiel mir folgendes Item in die Hände.

Interessant. Solche Päckchen findet man normalerweise in diversen Taschen und anderen Verpackungen, dort dienen sie dem Absorbieren von Feuchtigkeit. Hier handelt es sich aber laut Beschriftung um einen Sauerstoff-Absorbierer. Aufgedruckt ist auch eine URL, die mich schließlich zu dieser Produkbeschreibung führte. Angeblich senken diese Teile den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre einer handelsüblichen Verpackung auf weniger als 0,01%. Ich vermute, darin wird irgendein Material sein, das langsam aber vehement oxidiert. Aber bevor ich genau weiß was da drin ist mach ich es lieber nicht auf.

Der Gedanke an so einen Stoff ist durchaus beängstigend. Wenn man zu viel von dem Zeug in einem Raum stehen hat, der einigermaßen Abgeschlossen ist, läuft man dann Gefahr, zu ersticken? Kann womöglich das Öffnen von vielen dieser Dosen zu Sauerstoffmangel führen? Fragen über Fragen …


Löb’s Theorem

Wed, 09 Dec 2009 02:39:36 +0000

A lesser known elementary theorem in basic proof theory is Löb’s Theorem. Even though I know it and know the basic idea of a proof for it, I cannot remember where I know this from, in the logic lectures I took it wasnt mentioned iirc, and in the introducting books I have read I cant remember it, too. And actually, I never needed it so far for anything, so I forgot about it.

The Löb Theorem basically states: If PA⊧ (PA⊧A→A) then PA⊧A.

Well, in the comments of this Blogpost I found a nice illustration of the proof.

Which reminds me of an old xkcd-comic.


Heubisch im Audimax – “Das ist halt Demokratie”

Mon, 23 Nov 2009 23:19:54 +0000

So. Heute habe ich leider keine Zeit meinen Beitrag mit allzu viel selbst gezeichnetem und Bildmaterial zu untermauern. Mein Handy hat außerdem eine schlechte Kamera-Qualität und hat einige Videos die ich gemacht habe nicht gespeichert, warum auch immer. Egal, die die es gemacht hat sind so schlecht, dass man es eh vergessen kann.

Also, wie ich schon geschrieben habe, und man auch sonst an ausreichend vielen Stellen mitbekommen konnte, heute war Wolfgang Heubisch bei der Besetzung des Audimax, und hat sich den Fragen der Studenten gestellt. Und heute stellte sich auch ein ganz anderes Bild des Audimax ein, als ich vor Kurzem bloggte: der Raum war überfüllt, so überfüllt, dass sie sogar einen Livestream in einen zweiten Raum eingerichtet haben, damit jeder alles mitbekommen kann. Ich hab hier mal ein Foto gemacht, da sieht das ganze leider sehr klein aus, weil der Blickwinkel recht schlecht war.

Update: Danke an den freundlichen Kommentator Michi für das folgende erheblich bessere Bild (hier in voller Größe – ich muss mir unbedingt ne bessere Kamera zulegen)

Ok, vorweg, nur damit da keine Missverständnisse entstehen: Der folgende Blogpost erhebt nicht den Anspruch journaistisch zu sein. Er stellt meine Meinung und Sicht der Dinge dar – auch wenn ich das im Einzelnen nicht explicit dazu sage.

Nunja, als ich in den Raum kam, eine dreiviertel Stunde zu früh, dachte ich eigentlich, in Anbetracht dessen, was ich das letzte Mal gesehen hatte, er wäre ziemlich leer, habe aber bereits keinen Sitzplatz mehr bekommen, aber wenigstens noch einen guten Stehplatz. Andererseits waren einige Leute der Auffassung, sie müssten in einem ohnehin schon vollen Raum irgendwelchen Leuten Plätze freihalten. Unmöglich sowas!

Naja, später sind dann einige Leute gegangen und ich hab doch noch einen Sitzplatz bekommen, bin aber eine ganze Zeit lang gestanden.

Dann erstmal großes Lob an Herrn Heubisch, dass er sich dieser Masse an Studenten gestellt hat. Aber auch großes Lob an die Studenten die das Ganze moderiert haben, und konsequent für eine gute disziplinierte Diskussion gesorgt haben, obwohl es ein paar Schreihälse leider gab.

Ansonsten war das Bild sehr seltsam: Nachdem die Presse ihre Gerätschaften erstmal ne Zeit lang überall herumgeschleift hat, trat der Minister ein, und ließ sich erstmal minutenlang Fotografieren. Ich fand das höchst seltsam. Es ist ja nicht so als könnte man sich nicht auch bei Wikipedia Bilder von Heubisch herunterladen. Naja, was solls.

Nach kurzer Vorstellung ging dann also erstmal die Diskussion los. Bis auf ein paar Schreihälse und dämliche Kommentatoren zwischendurch verlief sie recht geordnet und diszipliniert, das hat der Minister sogar angemerkt. Zum Inhalt will ich irgendwie nichts sagen. Bis auf ein “Basta” zu Studiengebühren, ein Versprechen, sich in drei Monaten mal zum Mitbestimmungsrecht der Studenten in anderen Bundesländern schlau zu machen, und die Erkenntnis, dass er zum Bachelorsystem eigentlich die meisten Kritiken akzeptiert und nur letztendlich nicht wirklich was ändern kann, war eigentlich das meiste ziemlich offensichtlich und nicht wirklich überraschend.

Der Minister hat korrekt begründet, dass er legitim gewählt wurde, und somit die Bevölkerung hinter seiner Auffassung steht. “Das ist halt Demokratie”. Deshalb – liebe Leute – richtet euch nicht nur gegen die Politiker. Richtet euch vor allem mal gegen die ganzen Wahlzombies, die sie immer wieder in die Regierung wählen.

Ich bin ja gespannt wo das Ganze hinführt. Sehr interessant ist es allemal.


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