M wie Microsoft

Gerade gelesen: Winzigweich will eine neue Programmiersprache auf den Markt bringen. Und wenn ich den dortigen Artikel richtig deute, wird es sich wohl um ein C++-Derivat handeln. Bestimmt total innovativ, so mit noch mehr Syntax-Konstrukten, die es noch schwieriger machen, einen Compiler zu schreiben, und noch mehr sinnlosen Erweiterungen, die man mit weniger Anstrengung besser hinbekommen hätte – aber ich will mal nicht voreilig sein – was allerdings in Anbetracht der Erwähnung einer Verbindung mit einem „visuellen Design-Tool“ schwer fällt. Naja. Man wird sehen. Bisher nur Vorurteile, aber ich bezweifle ehrlichgesagt, dass da viel Anderes dabei rauskommen wird.

Was mich wundert, ist, dass es noch kein XSLT-Derivat gibt, das Datenbankanbindung und Pseudo-C++-Objektorientierung hat. Wäre doch mal an der Zeit. Und am Besten gekoppelt mit einem System zur Codetransformation per DOM – das darf dann natürlich nur mit JavaScript gehen. Warum es noch keinen Processor gibt, der XSLT als Assemblersprache benutzt, also Nativ unterstützt, frage ich mich sowieso – Intel XSLT oder so.

Wie dem auch sei, es gibt durchaus neuere Sprachen, deren Existenz mich erfreut, weil sie eventuell echte Probleme lösen, und vielleicht sogar Innovationen oder wenigstens neue Einsichten bieten.

Denn bei all der Technik darf man nicht vergessen: Alle Programmiersprachen, ja, sogar alle (realen) Computer, sind nur Werkzeuge zur Zeichenkettenmanipulation, auch wenn diese teils sehr komplexe und bizarre Formen annehmen kann.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: