Endgegner der Woche – Donkey Kong ’94, Stage 9-8

Vorgestern fiel mir, als ich vor Müdigkeit kaum noch das Gleichgewicht halten konnte, zufällig auf, dass ich inzwischen dadurch dass ich früher sehr gerne Video- und Computerspiele gespielt habe, sehr viele Endgegner kenne, die mir sehr gefallen, sei es wegen derer Hintergrundmelodien, wegen deren Aussehen, oder wegen deren Schwierigkeit, oder wegen sonstwas. Gleichermaßen hatte ich das Problem, dass ich zwar einige Ideen für Blogposts habe, aber eigentlich keine wirklich gut finde. Die meisten sind politischer Natur, und ich will eigentlich keinen Blog betreiben, der sich hauptsächlich mit politischen Themen beschäftigt. Das machen genug andere Leute, und die machen das meiner Meinung nach gut, besser als ich es könnte. Stattdessen gebe ich mich lieber auch mal profanen Themen hin – die Welt ist kompliziert genug, man muss nicht immer nur an deren reale Probleme denken. Die Welt ist sogar so kompliziert, dass sie uns in ihrer Kompliziertheit erträglicher wird, wenn wir uns künstlich zusätzliche komplizierte Probleme schaffen – letztendlich gibt es doch nur genau aus diesem Grund überhaupt Endgegner.

Nunja, ich führe diesen Blogpost mal optimistisch unter dem Titel „Endgegner der Woche“ … Vielleicht schaffe ich es ja, wöchentlich über einen Endgegner zu schreiben – vielleicht auch nicht. Wer weiß.

Diese Woche zumindest will ich einen sehr schönen Endgegner vorstellen: Den Vorletzten Endgegner aus dem GameBoy-Spiel Donkey Kong, da leider der Name Donkey Kong für sehr viele verschiedene Spiele verwendet wird, nennt man dieses Spiel soweit ich weiß auch Donkey Kong ’94, da es 1994 herausgekommen ist. Einige ältere Werbebroschüren behaupten, es sei das erste Game Boy Spiel, das speziell für den Super Game Boy (ein Adapter für das SNES, mit dem man Game Boy Spiele spielen konnte) entwickelt wurde – was für ein Schwachsinn das ist, muss man sich mal überlegen… Ein GameBoy-Spiel wird für einen GameBoy entwickelt, der nur mit einem SNES funktioniert. Naja, egal, es hat auf dem normalen GameBoy auch funktioniert (und da habe ich es durchgespielt).

Jetzt erstmal der Endgegner – die folgende Aufnahme stammt nicht von mir, ich habe sie in Youtube gefunden, sie hat sehr schlechte Qualität, aber alles was bessere Qualität hat, enthält entweder einen 30 sekunden langen sinnlosen Vorspann oder andere Teile des Spiels. Qualität ist denke ich auch nicht so wichtig.

Das gemeine an diesem Endgegner ist, dass man meinen könnte, er wäre der Letzte – die Struktur des Spieles (jedes vierte Level ist ein Endgegner, nachdem man alle Endgegner in einer Stage besiegt hat, ist man fertig) lässt darauf schließen. Danach kommt noch ein Endgegner, den stelle ich vielleicht zu späterem Zeitpunkt vor.

Nun, was man hier machen muss, ist denke ich klar: Die Fässer zum stillstand bringen, auf Donkey Kong werfen, und allem anderen Krimskrams ausweichen. Bewegungstechnisch hat man hier Probleme, da es windig ist.

Das Schönste an diesem Endgegner ist – wie ich meine – die Melodie.

Vor diesem Endgegner gibt es sehr viele vergleichbare Fässer-Werf-Endgegner, bzw. einen Pharaonen-Kopf-Werf-Endgegner die nacheinander immer schwieriger werden, bis zu dieser schwierigsten Stufe. Sowas lies damals die Herzen der Grundschüler höher schlagen…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: