Kirby 64 The Crystal Shards – Versuch einer Rezension

Ich habe vor Kurzem das Spiel „Kirby 64 – The Crystal Shards“, zu Deutsch „Die Kristallscherben“, durchgespielt. Es ist schon etwas älter, aber nachdem ich einige YouTube-Videos dazu gesehen hatte, habe ich mein altes N64 rausgekramt.

Ein sehr interessantes Spiel muss man sagen.

Laut Wikipedia kam das Spiel im Jahr 2000 raus, also ziemlich am Ende der Nintendo 64 Ära. Das hatte bereits der Klassiker Kirby’s Adventure und einige andere Titel der Spielreihe so an sich.

Rein Technisch gibt es wohl am Ehesten zu sagen, dass es zwar ein Nintendo 64 Spiel ist, aber dennoch keine freie Bewegung im dreidimensionalen Raum möglich ist. „2,5-d“ nennt man das, wenn ich das richtig gelesen habe, also 3d-Grafik, aber trotzdem vom Spielverlauf her ein 2d-Plattformer.

Eigentlich schade, ich fände mal einen 3d-Kirby-Platformer schön. Aber es scheint so, dass selbst die Pläne eines Kirby-Spiels für den GameCube, die ja inzwischen auf die Wii umgestiegen sind, immernoch das 2,5-d-Konzept verfolgen. Nunja, möglicherweise wird das einfach eine Eigenart der Kirby-Spiele bleiben. Andererseits wäre es sicherlich interessant, ein richtiges Kirby-3d-Spiel zu haben.

Die Grafik ist sehr gut gelungen. Ich finde sie teilweise sehr Kubistisch, was den Eindruck erweckt, sie wäre nicht aufwendig, aber wenn man genau hinsieht, sieht man doch, dass sehr stark auf Details geachtet wurde. Man bewegt sich entlang eines vorgegebenen Weges durch den dreidimensionalen Raum. An einigen Stellen wirkt das aber sehr künstlich, zum Beispiel bei Hindernissen, wo man einfach direkt auf die Frage kommt „wieso geht er nicht einfach außenrum?“. Trotzdem schafft es die Grafik, einen Flair rüberzubringen, den man sonst nur von alten Spielen kennt.

Die Story ist simpel. Dark Matter – bekannt aus vielen anderen Kirby-Spielen – erobert einen Planeten, auf dem Feen wohnen, und will dessen großen Kristall stehlen. Eine Fee nimmt daraufhin den Kristall und flieht, auf der Flucht zerspringt der Kristall, und die Scherben verteilen sich überall im Weltraum. Daher der Name des Spiels. Eine dieser Scherben fliegt auf Pop Star, und wird von Kirby gefunden, die Fee fliegt ebenfalls dorthin, daraufhin bietet Kirby der Fee seine Hilfe an. Auf Pop Star treffen sie dann auf die anderen Charaktere des Spiels, sogar King DeDeDe schließt sich der Gruppe an.

Wie in einigen bisherigen Kirby-Spielen kann man seine Gegner einsaugen und so deren Fähigkeiten erlangen. Man kann jeweils zwei der Fähigkeiten sogar kombinieren – es gibt also ziemlich viele Formen von Kirby, was das Spiel ziemlich ausgewogen macht, es dauert eine Weile, bis man alle Kombinationen gesehen hat, und darunter sind auch seltsame Formen wie zum Beispiel ein Kühlschrank, der mit Essen schießen kann.

Ansonsten ist das Spiel ziemlich witzig, allerdings wenig geistreich – ein netter Zeitvertreib eben. Das Spiel ist auf jeden Fall spielenswert.

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