Frustblogging #8: Windelkinder

Jüngere Kinder haben häufig die Eigenschaft dass sie die Benutzung von Toiletten noch nicht beherrschen und dementsprechend Windeln bekommen. Dagegen ist grundsätzlich erstmal nichts einzuwenden, solange diese Windeln bei Bedarf rechtzeitig gewechselt werden. Als Eltern sollte man hier vielleicht immer an Ersatzwindeln denken. Einen Platz zum Wickeln sollte man eigentlich vielerorts finden.

So viel Vorbereitung hatten offenbar die Leute, die heute mit ihrem Kind in der U-Bahn fuhren, nicht. Und so bot sich ein Schauspiel, das dem 2-girls-1-cup-Liebhaber wohl das Wasser im Munde hätte zusammenlaufen lassen, in mir aber letztendlich einen unbeschreiblich großen Ekel hervorrief, der es mir schwer machte, mich nicht zu übergeben, weshalb ich auf die genaue Beschreibung des Gesehenen verzichte.

Auch krampfhafte Versuche, wegzusehen und die Szene zu ignorieren waren erfolglos, da die Frauen, die mit dem Kind herumfuhren, darüber so laut gackerten (und amüsiert gewesen zu sein schienen), dass selbst das Zuhalten der Ohren nichts nützte. Sie sahen auch nicht so aus als hätten sie es besonders eilig.

In deren Situation wäre es vielleicht angebracht gewesen, erstmal die U-Bahn zu verlassen und sich einen Wickelort zu suchen, davon gibt es eigentlich genug. Stattdessen fuhren sie noch einige Stationen weiter.

Das Kind kann in dieser Situation nichts dafür. Es ist nunmal ein Kind. Auf soetwas sollten Eltern eigentlich vorbereitet sein.

Widerlich.

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