Weekly Game Music: Kirby Super Star – Marx Battle

Fri, 25 Sep 2009 02:27:09 +0000

Marx is the final boss in Milky Way Wishes, which is a part of Kirby Super Star. He is a very strange character, feinting Kirby to get power over the planet Pop Star where they live on. Unfortunately, I never found the time to really play that game through, so I never played this boss. Anyway. Its music is very impressive:

The remake of that game, named Kirby Super Star Ultra, has the music too, in a better quality, but mostly it is the same:

Unfortunately, also Super Smash Bros. Brawl also has to libel that melody, as many other melodies, even though its not that bad this time:

Of course, there is at least one Mario Paint Remix:

And another Mario Paint remix:

Of course, there is also an 8-Bit-Remix:

And – who would have guessed that – there is also a Morshu-Remix:

And guess what, there is also a McRoll:

Here is a nice interpretation of this music, using string guitars, dont actually where it comes from:

Another quite nice one, which is like a mixture of Marx, Disco Music and partially reminds of the common Touhou-Themes:

There are a lot of other remixes, you can find a lot of them on youtube in the related videos to the ones I linked here. All the videos are not made by me, just found on youtube, so be kind, comment and rate them.

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Frustblogging #10: Nacktheit

Fri, 25 Sep 2009 02:26:23 +0000

Ohne Zweifel ist der Begriff der Nacktheit ein interessantes Phänomen, das man in beinahe jeder menschlichen Kultur irgendwie vorfindet. Genauer gesagt ist es nicht die Nacktheit an sich, die interessant ist, denn nackte Menschen sehen mehr oder weniger überall gleich aus, es ist eher der gegensätzliche Zustand, das „angezogen sein“, und dessen verschiedene Deutungen in verschiedenen Kulturen. Nacktheit ist meines Wissens ein Phänomen, das bei keinen anderen Tierarten vorkommt.

Wie sie entstanden ist, weiß ich nicht genau. Soweit ich weiß gibt es eine Theorie, die besagt, Menschen, die Tierfelle trugen, fielen auf, was bei der Suche nach einem Geschlechtspartner einen Evolutionsvorteil brachte, weshalb sich diese Verhaltensweise durchsetzte. Manch einer sieht jetzt sogar die umgekehrte Tendenz, da es zumindest in unserer Kultur ein klarer Evolutionsvorteil zu sein scheint, sich freizügig zu kleiden.

Wie dem auch sei. Nacktheit erfüllt viele Menschen mit Unbehagen, und ist in der normalen Öffentlichkeit verboten. Und so ist es kein Wunder, dass es hin und wieder Menschen gibt, die das Brechen dieses Tabus als Protest oder Sanktion nutzen. Die Ergebnisse landen dann (vorsicht: nsfw) nicht selten im Internet, wo sie dann nicht selten gelöscht oder zumindest mit einer Altersbegrenzung versehen werden.

Ich habe mich oft gefragt, wie solche Situationen denn dort, woher sie kommen, nämlich im RealLife, entstehen. Nun, heute wurde ich Zeuge einer solchen Situation, und zwar – wie sollte es sonst sein – in öffentlichen Verkehrsmitteln, nämlich diesmal in der Bahn.

Eine größere Gruppe von Reisenden versammelte sich um mich herum im selben Abteil. Genervt wie ich immer in solchen Situationen bin bemühte ich mich, auf meinen Laptop zu starren, denn manche solcher Reisegruppen neigen dazu, fremde Menschen in ihre Gespräche einbeziehen zu wollen. Das Gespräch war üblich niveauloses dahingebrabbel, so wie es sich gehört, und so dass ich es weitestgehend gut ignorieren konnte.

Daher habe ich auch keine Erklärung dafür, wie es zu einer Art Auktion kommen konnte, in denen einer männlichen Person dieser Gruppe Geldbeträge geboten wurden, wenn er „einen Flitzer“ durch das Bahnabteil macht, sprich, dieses (das im Übrigen zweistöckig ist, sodass man gut zyklisch hindurchlaufen kann) in schnellem Tempo unbekleidet zu durchschreiten. Nach Diskussionen zum Beispiel darüber, dass 50 Euro nicht reichen würden, und man für 50 Euro auch polnische Prostituierte bezahlen könne, wurde der Betrag auf 150 Euro festgesetzt.

Es ist nicht so, dass mich dies an sich besonders schockiert oder peinlich berührt hätte – es gab nichts zu sehen was ein erwachsener Mensch nicht schon kennen sollte. Nein, schockiert hat mich eher die Tatsache, dass ich nun Zeuge einer solchen Situation werden konnte,  von denen ich mich schon so oft gefragt habe, wie sie in der Realität entstehen. Jetzt weiß ich, dass es zumindest nicht generell Fakes sind, sondern dass solche Situationen tatsächlich spontan entstehen können. Und dass es auch nicht notwendig schamlose und betrunkene Menschen sind, die so etwas produzieren – denn alkoholisiert wirkten die Leute nicht, und schamlos – nun, die betreffende Person musste erst lange überzeugt werden, was eher dagegen spricht. Und sie machten noch nicht einmal den Eindruck eines übermäßig niedrigen Bildungsstandes. Alle Ausreden die ich sonst habe fielen weg.

Es gibt nun zwei Dinge die ich mich frage.

Zunächst einmal, warum tut die betreffende Person dies? Nur des Geldes wegen, das bezweifle ich. Und es ist offenbar auch beschämend für die Person (das merkte man deutlich an dem darauf folgenden Kompensationsverhalten). Möglicherweise bekommt sie dadurch, dass sie sich mehr oder weniger Freiwillig dieser beschämenden Situation aussetzt, eine besondere Form von Anerkennung in der gesamten Gruppe, zum Beispiel, nicht langweilig zu sein. Wäre zumindest eine Erklärung.

Und die zweite Frage wäre, was bewegt eine andere Person, Geld dafür zu zahlen, dass sich die betreffende Person einer beschämenden Situation aussetzt. Nun, vermutlich ist es die Neugier, ob die Person dies wirklich tut, und wie sie sich dann verhält, oder es ist ein sadistischer Trieb, sich an der peinlichen Situation der anderen Person zu erfreuen. Ich weiß es nicht.

Menschen sind seltsam.

Kommentare der Form „Pics or it didnt happen“ werde ich nicht freischalten.