Gründe für eine Wahlentscheidung

Hallo. Ich bin der Neue hier und fange dann auch gleich meinen ersten Blogeintrag an. Nachdem ich es sinnlos finde zu schreiben, worüber ich schreiben werde (das seht ihr schon), fange ich direkt mal an.

Ich frage mich schon lange, welcher Teil der Wähler weiß, was er da gerade gewählt hat. Damit meine ich jedoch nicht vollständig verstanden, sondern ein wenig bemerkt. Da fallen mir ein paar Kommentare ein, die ich mal zu dem Thema gehört habe, aber nicht an mich gerichtet waren (In Klammern dahinter, was ich mir (damals, einige sind schon einige Jahre her) dabei gedacht habe):

Voten die CDU/CSU betreffend:

  • Ich wähl die CSU, das machen meine Eltern auch so (ein relativ guter Grund für die CSU, mehr fallen mir für die auch nicht ein. Immerhin, besser einer halbwegs vertrauenswürdigen Quelle glauben, als irgendwem, wenn man sich damit schon nicht auseinandersetzen mag).
  • Wir sind in Bayern, da muß man die CSU wählen ((Ich meine jetzt nicht den Kommentar von dem einen CSU-Politiker, ich hab das schon etwa 2002 von jemandem gehört) Das ist so wie: Wir sind in der DDR, da muß man SED wählen).
  • Ich wähl die CDU, ich hab so Mitleid mim Schäuble, daß er im Rollstuhl sitzt (Das ist schon richtig, daß man mit Schäuble Mitleid haben sollte, aber das ist doch kein Grund ihn zu wählen. Und ich glaube nicht, daß wir eine vernünftige Regierung bekommen, wenn wir alle Leute reinstecken, mit denen man Mitleid haben kann).

Voten die SPD betreffend:

  • Der Schröder hat so eine süße Nase, drum hab ich den gewählt (Was ist das denn für ein Argument. Wählt die ihren Zahnarzt auch danach, was der für ein Ohr hat?).

Voten die FDP betreffend:

  • Ich wähl die FDP, die ist für Freiheit (wollen einen die anderen in den Knast stecken, oder was? Und er scheint das FDP-Konzept von Freiheit noch nicht verstanden zu haben. Zumindestens schien der Rest seiner Ansichten sich nicht mit dem FDP-Programm zu decken).

Voten die Piraten betreffend:

  • Ich fand den Namen auch lustig, drum habe ich die gewählt (Gute Partei, schlechter Grund).

Andererseits sind solche Kommentare schon verständlich, viele Parteien befördern solche flachen Denkweisen auf ihren Wahlplakaten. Da fällt mir ein Beispiel der FDP ein: FDP – für klare Verhältnisse (oder so ähnlich). Das ist schon wahr, daß Schwarzgelb momentan eher klarere Verhältnisse schafft, als andere Konstellationen. Aber klare Verhältnisse sind nicht unbedingt besser. In ner Diktatur sind die Verhältnisse schließlich auch klarer, als in einer Demokratie. Aber zumindestens ich finde eine Demokratie trotzdem noch besser.

Eine Antwort zu Gründe für eine Wahlentscheidung

  1. Johannes sagt:

    naja der Bericht ist gut geschrieben aber die Gründe sind willkürlich und nicht plausibel das jemand so etwas sagt

    außer vllt die piraten cdu argumente
    SPD ist totaler schwachsinn sowas sagt niemand sry

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