Endgegner der Woche – Diddy Kong Racing: Wizpig

Fri, 28 Nov 2008 22:35:50 +0000

Diddy Kong Racing ist eines der Nintendo 64 Spiele, die ich damals als sie rausgekommen sind und noch neu waren, gespielt habe. Ein bemerkenswertes Spiel, wie ich finde. Sicherlich nicht zukunftsweisend, und nichts total neues, aber doch irgendwie recht gut. Hat inzwischen soweit ich das mitbekommen habe sogar eine Neuauflage für den Nintendo DS bekommen. Eine seltsame Symbiose aus Adventure und Racing-Game, die nicht ganz ohne logische Lücken auskommt. Man muss auf verschiedenen Strecken gegen die anderen Spieler gewinnen – die aber storymäßig mit einem befreundet sind – um dann einen goldenen Ballon zu bekommen (Ballons sind die Boni in vorherigen Donkey-Kong-Spielen, deshalb vermutlich). Den bekommt man dann von dem Dschini (dessen Namen ich gerade vergessen habe), der auch befreundet ist, und wenn man genügend Ballons hat, kann man weitere Türen öffnen zu weiteren Rennen… Bis man zu einem Endgegner kommt, der einem einen Teil eines Amuletts gibt, und für vier Amulette kann man dann in das erste Wizpig-Race – Wizpig ist ein großes Schwein das zaubern kann und wenn ich mich recht entsinne irgendwie die Insel auf der das Spiel stattfindet unter seinen Bann gezogen hat, und man will Wizpig’s Bann brechen. Warum man dafür allerdings so viele Rennen gewinnen muss gegen eigentlich befreundete Spieler, und warum es ausreicht, gegen Wizpig ein rennen zu gewinnen (bzw. zwei im Endeffekt), entzieht sich wohl der Logik, und fällt unter die dichterische Freiheit. Was solls. Das Spiel ist im großen und ganzen gut gelungen. Der folgende Endgegner ist wirklich schwer. Man darf sich keinen Fehler erlauben. Er ist insb. schwerer als das zweite Wizpig-Race. Im Gegensatz zu den meisten anderen Leveln in irgendwelchen Spielen die ich bereits gespielt habe,  fällt mir dieser Endgegner heute noch schwer.

Das folgende Video ist wie immer nicht von mir. Den kindischen Abspann, etc., kann man auslassen.

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Endlich zwei definieren!

Tue, 25 Nov 2008 01:25:10 +0000

Endlich! Nach dreieinhalb Analysis-Vorlesungen in seinem Mathematik-Studium findet man endlich eine schöne Methode, um zwei zu definieren.

Definition: Zwei ist die eindeutige reelle Zahl p, sodass der l^p-Raum ein Prähilbertraum ist.


Rettich

Sun, 16 Nov 2008 23:18:20 +0000

Rettichscheibe im Gegenlicht


Holografie, Innovation und der Bezug zur Realität

Sun, 16 Nov 2008 05:02:42 +0000

Es ist wirklich wahr … wir leben in einer Zeit, in der Dinge, die bis vor zwanzig Jahren noch unwahrscheinlich schienen, und bis vor hundert Jahren noch als unmöglich galten, alltäglich geworden sind. In dieser Euphorie überschätzt die Menschheit allerdings bisweilen auch ihre eigene Macht, und ihre eigenen Fähigkeiten.

So hat es sicherlich viele Leute interessiert, dass CNN zum ersten mal irgendwo ein Hologramm interviewt haben wollte. Ich war, als ich davon hörte, eher skeptisch. Ein Scherz? Naja, es ist nicht April, es ist Vorweihnachtszeit. Vielleicht tatsächlich irgendeine Technologie, die entfernt mit Holografie zu tun hat? Hologramme im Sinne von Bildern die Räumlich erscheinen gibt es ja schon länger – möglicherweise haben sie es jetzt geschafft, diese beweglich zu machen? Nein, es soll angeblich in den Raum projeziert worden sein, so jedenfalls das Gerücht. Nun, mein derzeitiger Wissensstand war, dass man durch einen Hohlspiegel eine optische Täuschung erzeugen kann, die ein kleines Objekt ein wenig entfernt darstellen kann, so dass man sogar hindurchgreifen kann – zumindest kann ich mich erinnern, sowas mal im Kunstunterricht mal gesagt bekommen zu haben. Möglicherweise wurde diese Technik weiterentwickelt? Nachdem ja wirklich alle Quellen bis dato fest behaupteten, es handle sich um ein Hologramm…

Ich war skeptisch, und bin skeptisch geblieben. Aber sehen wollte ich es natürlich. Habs auch auf Youtube gefunden:

http://de.youtube.com/watch?v=deoOTqT-SMI

Ok. Sieht definitiv seltsam aus. Schnell findet man das folgende Video dazu:

http://de.youtube.com/watch?v=jRck4hpWRKs

Es handelte sich dabei also, so wie ich es verstehe, um ein besseres, teuereres Green-Screen-Interview – teuer, vielleicht schwierig, aber nichts wirklich neues.

Aber marketingtechnisch echt gut hinbekommen. Viel Interesse verursacht.


Aronszajnbühl

Sat, 15 Nov 2008 02:19:20 +0000

Wenn ich mir das hier durchlese, bedauere ich, dass ich keine Mengentheorie-Vorlesung gehört habe, bevor ich meinen Blog in Dijkstrabühl umbenannt habe..


Endgegner der Woche – Donkey Kong ’94, Stage 9-8

Sat, 15 Nov 2008 02:08:31 +0000

Vorgestern fiel mir, als ich vor Müdigkeit kaum noch das Gleichgewicht halten konnte, zufällig auf, dass ich inzwischen dadurch dass ich früher sehr gerne Video- und Computerspiele gespielt habe, sehr viele Endgegner kenne, die mir sehr gefallen, sei es wegen derer Hintergrundmelodien, wegen deren Aussehen, oder wegen deren Schwierigkeit, oder wegen sonstwas. Gleichermaßen hatte ich das Problem, dass ich zwar einige Ideen für Blogposts habe, aber eigentlich keine wirklich gut finde. Die meisten sind politischer Natur, und ich will eigentlich keinen Blog betreiben, der sich hauptsächlich mit politischen Themen beschäftigt. Das machen genug andere Leute, und die machen das meiner Meinung nach gut, besser als ich es könnte. Stattdessen gebe ich mich lieber auch mal profanen Themen hin – die Welt ist kompliziert genug, man muss nicht immer nur an deren reale Probleme denken. Die Welt ist sogar so kompliziert, dass sie uns in ihrer Kompliziertheit erträglicher wird, wenn wir uns künstlich zusätzliche komplizierte Probleme schaffen – letztendlich gibt es doch nur genau aus diesem Grund überhaupt Endgegner.

Nunja, ich führe diesen Blogpost mal optimistisch unter dem Titel „Endgegner der Woche“ … Vielleicht schaffe ich es ja, wöchentlich über einen Endgegner zu schreiben – vielleicht auch nicht. Wer weiß.

Diese Woche zumindest will ich einen sehr schönen Endgegner vorstellen: Den Vorletzten Endgegner aus dem GameBoy-Spiel Donkey Kong, da leider der Name Donkey Kong für sehr viele verschiedene Spiele verwendet wird, nennt man dieses Spiel soweit ich weiß auch Donkey Kong ’94, da es 1994 herausgekommen ist. Einige ältere Werbebroschüren behaupten, es sei das erste Game Boy Spiel, das speziell für den Super Game Boy (ein Adapter für das SNES, mit dem man Game Boy Spiele spielen konnte) entwickelt wurde – was für ein Schwachsinn das ist, muss man sich mal überlegen… Ein GameBoy-Spiel wird für einen GameBoy entwickelt, der nur mit einem SNES funktioniert. Naja, egal, es hat auf dem normalen GameBoy auch funktioniert (und da habe ich es durchgespielt).

Jetzt erstmal der Endgegner – die folgende Aufnahme stammt nicht von mir, ich habe sie in Youtube gefunden, sie hat sehr schlechte Qualität, aber alles was bessere Qualität hat, enthält entweder einen 30 sekunden langen sinnlosen Vorspann oder andere Teile des Spiels. Qualität ist denke ich auch nicht so wichtig.

Das gemeine an diesem Endgegner ist, dass man meinen könnte, er wäre der Letzte – die Struktur des Spieles (jedes vierte Level ist ein Endgegner, nachdem man alle Endgegner in einer Stage besiegt hat, ist man fertig) lässt darauf schließen. Danach kommt noch ein Endgegner, den stelle ich vielleicht zu späterem Zeitpunkt vor.

Nun, was man hier machen muss, ist denke ich klar: Die Fässer zum stillstand bringen, auf Donkey Kong werfen, und allem anderen Krimskrams ausweichen. Bewegungstechnisch hat man hier Probleme, da es windig ist.

Das Schönste an diesem Endgegner ist – wie ich meine – die Melodie.

Vor diesem Endgegner gibt es sehr viele vergleichbare Fässer-Werf-Endgegner, bzw. einen Pharaonen-Kopf-Werf-Endgegner die nacheinander immer schwieriger werden, bis zu dieser schwierigsten Stufe. Sowas lies damals die Herzen der Grundschüler höher schlagen…


1996

Sat, 08 Nov 2008 02:55:10 +0000

Zweifelsohne war neunzehnhundertsechsundneunzig ein ergreifendes Jahr. Ein Jahr, wie kein Anderes. Ein Jahr, ab dem eine neu Ära der Menschheit begann. Ein Jahr, an das sich noch tausende von Generationen nach uns erinnern werden.

1996 - Einbau Aufzüge mit Treppenanlage