It’s always the rants

Tue, 09 Feb 2010 21:55:38 +0000

When I started this blog about one and a half year ago, I was sceptical but curious about blogging. Some people I knew had blogs, where they were writing about personal things. I never wanted to do this. I dont see why anybody could be interested in me … so I decided to write about general things I saw or thought about, thus, one of my first articles was about the garlic mustard growing in my garden. Then after a bit religious stuff fastly the topic which concerns me most became the main topic: Mathematical logic and theoretical computer science.

Being a freetime-blogger with no aims of making money (which is – besides my chronical lack of time – why I still host this blog on WordPress) I never had many content that was really interesting to much people, and so, the number of hits to this page is about 40 per day (I assume at least 20 of them comming from bots).

But when looking at it, there were different days. For example, one day, I got over 2000 hits, when publishing my JNR-Preview. The second one was a little rant about clojure. Then some comments about haskell.

Currently, I was linked for an article about the Windows Screensaver (which was translated incorrectly, so the neutral information became a nitpicking about Windows). So – besides the spambots making comments about online casinos and sweet cheap omeprazol – I got a lot of hits compared to other days. I could tell that I am currently using Windows and am (mostly) satisfied with it currently, or that I am not a Linux-Fanboy and actually dont really like Linux and that I am nerved by the current culture around free software, I could talk about why I am currently so interested in OpenSolaris, but I dont want to get into this special topic.

Well, I like it when people are reading this blog. In fact, thats why I am writing posts, and thats why I also write some posts in english. But on the other hand, I always explicitly insist that I am in no way a specialist about anything I write, and I wrote a lot of stuff I really consider more interesting, but it seems like people like negative comments about software more than anything else I write.
by xkcd

(Comic embedded from xkcd)


Überraschungsei-Überraschung

Tue, 09 Feb 2010 01:24:52 +0000

Was muss ich da lesen? Und sehen? Und ertragen? Ich bin entsetzt. E n t s e t z t !

Die guten alten Überraschungseier – einer der modernen Werte, auf die man sich verlassen konnte – haben jetzt andere Behältnisse für ihre Spielzeuge.

Ja, früher gab es Zeitweise bei einzelnen Spielzeugen mal andersfarbige oder andersgeartete Behältnisse, zum Beispiel kann ich mich noch an eine “Zaubertrommel” erinnern, in der man einen kleinen stab so verdrehen konnte, dass dieser optisch durch zwei halbe Stäbe ersetzt wurde – was optisch einer “Zerteilung” gleichkam. Kühle Geschichte.

Trotzdem, die meisten Teile waren gelb, hatten einen positiven und einen negativen Knopf am Ende, und konnten so zu so einer Art Glas ergänzt werden. Und natürlich konnte man damit die altbekannten Backpulverbomben bauen.

Und jetzt? Ein seltsames K-Logo … und beide Hälften sind durch ein Stück Plastik miteinander verbunden. Wieso. WIESO??? Startet mal bitte wer eine Petition um das rückgängig zu machen?


Minimalistische Interfaces

Sun, 07 Feb 2010 23:47:49 +0000

Ja. Wir haben es kapiert. Grafikkarten sind schnell, Speicher ist groß. Wenn wir wollen können wir bunte blinkende animierte Buttons und Fenster haben. Wir können Desktops 3d machen. Wir können coole Soundeffekte adden. Können wir uns jetzt bitte wieder auf das Wesentliche konzentrieren?

Nun, das ist die Haltung die ich seit Jahren habe – ungefähr seit ich Windows 95 sah (ich begann meine Windows-Zeit richtig mit 98), und es mit Windows 3.1 verglich: Ich sah zwischen der damaligen Office-Suite, den Filemanagern, und sogar dem Browser (damals Netscape) keine wirklich gravierenden Unterschiede. Es gingen ein paar Sachen die vorher nicht gingen, 3d-Technisch ging z.B. einiges mehr. Aber die Benutzeroberfläche selbst hatte im Wesentlichen seltsame, überladene, sinnlose Tweaks bekommen, die obendrein das System langsam machten. Als ich mir damals dann mal die Freiheit nahm auf meinem 500 MHz Rechner ein Windows 3.1 zu installieren, und dieses in weniger als 10 Sekunden startete, und auch sonst recht flott war – verglichen mit Windows 98 – war für mich klar: Programme die bunt sind sind selten schnell – und häufig instabil.

Nun brauchte es Jahre lang des Übereinanderstapelns von aufgeblasenen Schichten von Grafik und seltsamen Dateiformaten, bis ich genau diese Tendenz endlich in der EDV ankommen sah – nämlich ungefähr jetzt.

Minimalistische Interfaces scheinen in einigen Bereichen im Kommen zu sein.

Ein Beispiel dafür sehe ich in Software wie Adium, Google Chrome und Miranda IM. Adium hat eine ziemlich minimalistische GUI – zumindest im Vergleich zu einigen anderen IM-Clients – es hat im Wesentlichen das Nötige. Trotzdem ist es gut konfigurierbar. Miranda IM ist das Adäquat unter Windows. Nun, der Fairness halber muss man sagen, auch Pidgin ist recht minimalistisch, aber es hat das Problem, dass GTK sich allgemein ziemlich Platzverschwenderisch verhält, aber ansonsten ist Pidgin eigentlich ebenfalls eine recht pragmatisch gehaltene UI. Google Chrome ist ebenfalls – im Gegensatz zu dessen Kollegen – nicht bloated. Eine einfache, teils sogar wieder zu minimalistische GUI, die aber das Meiste hat was man will.

Aber auch im Bereich der Webinterfaces sehe ich Entsprechendes. Hier haben momentan die aufgeblasenen Interfaces zwar Hochkonjunktur, aber wenn man sich das immernoch recht populäre Mikroblogging ansieht, wo man mal keine Abhandlungen schreiben kann, sondern eben nur kurze Messages, ansieht, sieht man auch hier eine gewisse (wenn auch versteckte) Tendenz zum Minimalismus. Einige Blogsoftwares (Nanoblogger, etc.) gehen ebenfalls in Richtung Minimalismus.

Seit sich RSS – ein Standard den ich ja ursprünglich für sinnfrei hielt – einigermaßen durchgesetzt hat, bilden sich auch “Newsletters” zurück. Ein E-Mail-Newsletter ist eben doch schwerer zu maintainen als ein RSS-Feed, und er braucht vom Leser mehr Motivation. Ein RSS-Feed lässt sich im Grunde schon fast als statische File hosten. Blogs gehen dazu über für jeden Post Kommentarfeeds anzubieten, anstatt Mailing Notifications. Und auch die Foren, die vorher bloated mit irgendwelchen Mailing Notifications waren, haben inzwischen zumindest oft Unterstützung von RSS, womit sowas entfällt.

Foren wie Reddit, Stackoverflow, Mathoverflow, aber auch die Kommentarfunktion von YouTube, sind Beispiele dafür (wobei Letztere keine RSS-Feeds hat iirc). *overflow geht sogar noch etwas weiter, und hat nur ein vergleichsweise minimalistisches eigenes User-Management – man benötigt eine OpenID – das braucht zwar immernoch Datenbankeneinträge, aber es erleichtert die Verifikation doch schon um Einiges, weil es einige Dinge automatisiert. Noch einen Schritt weiter gehen da die Imageboards, bei denen man zur Authentifikation nur Tripcodes verwendet. Damit spart man sich eine lokale Datenbank für Benutzerverwaltung, inklusive Nutzeranmeldung und Dergleichen. Minimalismus, ohne wesentliche Funktionalitätseinschränkung.

Ich mag solche Interfaces. Interfaces, die dem User nicht alles abnehmen – der User muss immernoch seine Tripcodes manuell eingeben. Interfaces, die leicht zu maintainen sind, aber alle gewollte Funktionalität liefern. Interfaces, die die Funktionalität der verwendeten Engine nicht durch aufgeblasene Konfigurationsdialoge verstecken, sondern sie offenlegen, aber so klar konzipiert sind, dass man sie mit wenig Übung beherrschen kann.


Folter

Sun, 07 Feb 2010 23:14:49 +0000

Nach dem zweiten Weltkrieg hatten wir hier in der westlichen Welt ein paar Jahrzehnte weitestgehend Ruhe davon, spätestens seit Guantanamo Bay ist das Thema aber wieder aktuell geworden: die Folter.

Laut Wikipedia ist Folter “das gezielte Zufügen von psychischem oder physischem Leid (Gewalt, Qualen, Schmerz) an Menschen durch andere Menschen“. Ich denke, das können die meisten Leute so stehen lassen. Der Folterbegriff ist also nicht auf das Hinzufügen von körperlichen Schmerzen beschränkt, und so beschreibt Karl Weiß Journalismus verschiedene Praktiken der geistigen Folter. Auch die Todesstrafe in den USA wird bisweilen als Folter angesehen, beispielsweise sind Gaskammern und Giftspritzen alles andere als optimal, was die Schmerzfreiheit betrifft, ganz zu schweigen vom elektrischen Stuhl (zumindest ich würde wohl die Guillotine vorziehen). Ich habe aber auch schon von der “geistigen Folter” der Todeszellen gehört, in der Menschen Jahrzehnte lang auf ihren Tod warten – gut, man mag sich darum streiten ob es den Insassen körperlich darin wirklich gut geht, aber vom Idealfall ausgehend sollte der psychische Druck einer jahrelangen Gefängnisstrafe die letztlich mit größter anzunehmender Wahrscheinlichkeit zur Hinrichtung führt auch schon nach dem Verständnis vieler Menschen als “Folter” gelten.

Nun, wie komme ich auf dieses Thema. Ich habe mich letztens zufällig über Folter unterhalten, und über Gefängnisstrafen an sich. Und ich setzte die moderne Bestrafung durch das Einsperren in Gefängnisse völlig unreflektiert in Kontrast zur Folter – und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass das eigentliche Ziel des Einsperrens einer Person meist letztendlich hauptsächlich durch den Foltereffekt motiviert ist: man zwingt eine Person etwas zu tun, das sie nicht will.

Letztendlich beraube ich eine Person temporär ihrer Persönlichkeitsrechte, wenn ich sie in ein Gefängnis sperre. Laut Wikipedia sind Leibesvisitationen eine Voraussetzung für Gefängnisinsassen – es mag hier um die Sicherheit der Personen gehen, auch der Insassen, aber es ist ein massiver Eingriff in die Intimsphäre einer Person. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass die Sanitäranlagen besonders viel Privatsphäre garantieren. Und der Einsatz von Isolationshaft scheint selbst in Jugendgefängnissen benutzt zu werden.

Wenn ich mir das so vorstelle – ich weiß nicht, ob ich mich nicht lieber ein paar Minuten waterboarden lassen würde, als sowas zu haben. Der Gedanke, dieses als Folter anzusehen, liegt also zumindest nicht komplett fern. Aber warum sprechen dann die meisten Leute bei Gefängnisstrafen nicht von Folter?

Sicherlich ist ein Aspekt, dass Personen, die eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen, von dieser getrennt werden müssen. Ob das auf einen Großteil der verurteilten Straftäter wirklich zutrifft, das weiß ich nicht, aber irgendwie bezweifle ich es. Und Personen, die Triebtäter sind, und sich nicht kontrollieren können, gehören wohl in erster Linie mal in psychiatrische Behandlung.

Ein weiteres Argument wäre, den Menschen eine Zeit zum Nachdenken zu geben. Trotzdem handelt es sich um Zwang. Eine unfreiwillige Handlung, die gegen den Willen einer Person durchgesetzt wird, die keine Alternativen dazu hat. Außerdem wird das Nachdenken erst durch das Eingesperrtsein hervorgerufen – das heißt, die Sühne wird bei vielen Menschen wohl darauf basieren, dass sie nicht erneut eingesperrt werden wollen, und ihre Abseitsstellung zur Gesellschaft als belastend empfinden. Das Nachdenken wird also nicht aus einem freien Geist heraus, sondern aus einer erzwungenen Unfreiheit induziert.

Auch ein Argument ist, die Insassen eines Gefängnisses müssten ja irgendwie bestraft werden. Vielleicht ist es beim kleinen Taschendieb noch etwas übertrieben, aber zumindest die Schwerverbrecher müssen doch bestraft werden – schon zur Abschreckung. Das ist ein Scheinargument. Mit dieser Argumentation kann man jede Form der Bestrafung rechtfertigen. Eine Stunde Waterboarding für jeden Taschendieb wird zum Beispiel sicherlich dafür sorgen dass es erheblich weniger Taschendiebe gibt, und es wird die Quote der Wiederholungstäter wohl auch erheblich senken. Ich kann mich auch daran erinnern mal ein nettes Diagramm der Verbrechensquote in den USA gesehen zu haben in einem Staat der die Todesstrafe temporär abgeschafft hat – in der Zeit als die Todesstrafe abgeschafft war war die Verbrechensquote erheblich höher, soweit ich mich erinnern kann.

Das Problem ist, dass dieses Argument aber leider wahr ist: Man muss Menschen bisweilen bestrafen. Im Idealfall kann man dies erreichen, indem man ihnen Privilegien entzieht. Das wird zum Beispiel in Familien und Freundeskreisen angewendet, zum Beispiel durch den Entzug des Grußes. Aber da vor dem Staat alle Menschen gleich sein sollen, hat kein Mensch echte Privilegien. Und so muss man ihnen Rechte entziehen. Nun sind aber die Rechte bereits vergleichsweise minimalistisch formuliert, mit dem Hintergedanken, dass man sie auch einhalten kann. Und so hat man es schwer, einem Menschen Rechte zu entziehen, ohne dabei irgendwie den Beigeschmack zu haben, dass diese Rechte elementar sind.

Die Väter unserer Gesellschaft haben sich dafür die selbe banale Lösung wie für die meisten solchen Probleme ausgedacht: man bastelt sich einen Haufen Abstraktionsschichten, die so kompliziert sind, dass die meisten Menschen die Widersprüche und Unzulänglichkeiten darin nicht sehen, und spickt das Ganze mit ein paar Traditionen, einer Menge historischen unübersichtlichen Fakten und seltsamen Moralvorstellungen die selbst religiös nicht wirklich motivierbar sind, geschweigedenn wissenschaftlich.

Bloß keine Schmerzen zufügen. Bloß keine Verletzungen. Für medizinische Versorgung und leibliches Wohl so gut es geht sorgen, und einen Haufen Geld ausgeben. Gewalt nur minimalistisch einsetzen. Demütigung formalisieren, und zum Beispiel mit Sicherheit begründen, sodass sie zum Nebeneffekt wird. Aber einen Menschen einsperren, ihm das Recht nehmen, sich frei zu bewegen, das ist erlaubt. Ein vierzehnjähriges Kind zehn Jahre lang einsperren verstößt offenbar weniger gegen allgemeine Moralvorstellungen, als es mal kurz hinzustellen und zu verdreschen, denn das ist verboten, genauso wie Boot Camps scharf kritisiert werden.

Es dürfte klar sein dass man mit dem heutigen Kenntnisstand auf Bestrafungen nicht verzichten kann – leider haben wir nichts, was einer Engrammatischen Reinigung, wie sie in der Star Trek Serie Voyager vorkommt, gleichkäme (außer vielleicht bestimmte Drogen) und selbst wenn wir die Möglichkeit hätten – man würde es bei uns wohl auch als zu tiefen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte ansehen, Engramme zu verändern. Die Gesellschaft maßt sich hier an, entscheiden zu können, was für eine Person schwieriger zu ertragen ist. Sie maßt sich an, festzulegen, was eine Person ertragen können muss, und was nicht. Sie könnte der Person auch die Wahl lassen, zwischen verschiedenen Bestrafungsmethoden zu wählen, aber das würde dem Verurteilten ein zusätzliches Recht einräumen, das die Gesellschaft nicht bereit wäre, zu tragen.

Aber die Gesellschaft maßt es sich ja auch an, in das Selbstbestimmungstrecht bezüglich Leben und Tod eines Menschen einzugreifen.

Letztendlich muss man hier sagen: Die Gesellschaft hat im Zweifelsfall recht, denn sie herrscht. Die Gesellschaft hat ein großes Interesse daran, dass der einzelne Mensch sehr wertvoll ist, und eine Würde hat, aber letztlich muss er sich doch der Gesellschaft beugen, ob er will oder nicht. Und die Gesellschaft will dass man Menschen nicht auf bestimmte Weisen behandelt, und das ist auch gut so, denn es verhindert einige Probleme. Hier wende ich eine Pragmatik an die aus einem ganz anderen Gebiet – der angewandten Informatik – kommt: Lieber ein nicht perfekter Standard der einige Probleme löst und einigermaßen weit verbreitet und etabliert ist, als ein Chaos aus unterschiedlichsten Vorstellungen, in dem sich niemand zurecht findet.

Aber brauchen wir dafür wirklich immer schwammig definierte Wörter wie “Folter”, von denen wir uns distanzieren können? Könnten wir nicht einfach ein Wort für das schlechte Behandeln von Menschen um ihnen unseren Willen aufzuzwingen haben, und uns damit zufrieden geben, dass wir unsere Wege, dies zu tun, für besser halten, als andere Wege, von denen wir wissen? Immerhin ist es doch bereits eine Leistung, bestimmte Dinge nicht zu tun, obwohl es einfacher wäre sie zu tun und obwohl man es könnte.


Software Namings

Wed, 03 Feb 2010 22:52:18 +0000

Have you ever searched for “Elephant” in Google? Well, if you do so, you will maybe find a lot of films and articles about the well-known animal we call “Elephant”. So if somebody told you about a Software called “Elephant”, well, you would have to add a lot of additional descriptions or you would have no real chance to find it. Besides maybe other projects, there is this Persistence-Library for Common Lisp called “Elephant”. Well, I heard of this library the first time when reading the Reddit-Entry “Comparison of CL-SQL and Elephant“, and actually, this title pretty much shows the problem with softare namings – it simply sounds stupid!

Now search for “Python”. Yeah, the Python programming language is more common than the animal – you will find a lot of stuff for both.

I can remember a lecturer telling about a project named “ant”. Of course, ants are insects. And ANT is a compiling infrastructure for Java. He meant an example of an Agent-Oriented Programming-Language. Calling it Ant may fit to agent-oriented programming, but since this is so generic, in almost every website about agent-oriented programming, you will find the word “ant” mentioned – even without any reference to this system.

Seems like generally animal names (Elephant, Python, Ant) are liked by people writing software. But of course, its not limited to animal names. Generally, ambiguous names seem to magically attract people.

At least Pidgin – which is named after pigeons -  names itself after the language. Before that, it was called GAIM. And the library behind it was called libgaim. Ok, they had to change the name for licensing resons. But did they really have to call it pidgin? A name which has almost nothing to do with IM? But ok – they called it pidgin. Lets accept that. So the backend-library could have been called libpidgin, and everybody would be happy. But no, the backend is called libpurple now – such that it is nearly impossible to find that name if you dont know it already. Great!

Calling an operating system Windows already made some people forget what “Windows” are.

Does anybody recognize, what an “Apache” originally was? Well, at least the inventors of the Cherokee Webserver obviously did …

In the Lisp-World, words sounding like “Closure” seem to be liked. There is the Closure Webbrowser, the Common Lisp compiler named Clozure, and – of course – Clojure. Why not starting more projects like this.

How about Closhure? Or Clochure? Or Closchure? Or Cloyure? Or Cloşure? Or Cloжure? Or Clošure? Or Cloʃure? Or Cloש‎ure? Or Cloシュre?

Nevermind. Since I was very nerved by the situation of fastcgi and clos-streams under common lisp about two years ago, I began to write a library for fastcgi which should not depend on any implementation-specific features (except for a simple socket-binding) and had the problem that this is complicated without having clos-streams, so I began to try to write something portable for this (well, today I think differently, but in those days I was still a beginner – and doing experiments is a good thing). I called it “Fastcgi Usable in Common-lisp Kits Yachting through the Oceans of Unportability” (which is – of course – mostly shortened to an acronym), and the stream-library was called “Commonlisp User Mode Binary ALLpurpose Streams” (which is also shortend to an acronym). A pity that I havent released it – maybe reddit would have a title “comparison between clos-streams and …” now.


Ein paar Gedanken zum Steuerdatenkauf

Tue, 02 Feb 2010 13:25:22 +0000

Darf der Staat gegebenenfalls illegal erworbene Steuerdaten kaufen? Diese Frage stellt sich die Politik momentan. Das Angebot ist verlockend – und die Politiker sind in einer schwierigen Situation.

Spricht sich ein Politiker dagegen aus, gerade aus den betreffenden Parteien *keine Namen nenn*, so macht er sich beim kleinen Steuerzahler unbeliebt, und zumindest bei diesem der Steuerhinterziehung verdächtig. Spricht er sich dafür aus, fordert er, dass der Staat Hehlerei betreibt.

Und die Forderung, den Anbieter festzunehmen – nun, ich bezweifle, dass die Behörden überhaupt darüber ernsthaft nachdächten, die Datensätze zu kaufen, wenn es so einfach wäre, den Anbieter dingfest zu machen.

Eine nette Idee – auch wenn diese wohl eher Ironisch gemeint ist – kommt von elementarteile.de – eine Bürgerinitiative um die Datensätze zu kaufen. Das wäre – ernsthaft – zumindest eine Möglichkeit damit umzugehen: Die Behörden können nicht eine Million Bürger wegen Hehlerei verfolgen. Aber ob es besonders förderlich wäre? Damit würde ein Tabu gebrochen, das Tabu, den Staat als Autorität anzunehmen. Ich weiß nicht, ob es von der Bürgerfinanzierten Daten-DVD mit Steuersündern bis zur bürgerfinanzierten uneinnehmbaren Festung mit Guillotine zum Hinrichten von Juden wirklich weit genug ist – sorry, dass ich jetzt die Nazikeule raushole, aber ich denke, es ist klar was ich damit meine.

Nein, da lasse ich die (reale und moralische) Drecksarbeit lieber die Regierung machen. Und die ist jetzt in einer Lose-Lose-Situation. Ein Schelm, wer darin die Quittung für Jahrelange Verlogenheit sieht, und sich ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen kann.


Zu dämlich für Reddit

Mon, 01 Feb 2010 11:56:01 +0000

Ich bin anscheinend zu dämlich für Reddit. Eigentlich wollte ich die “Randomly Found Software” mal outsorcen, weil ich immer wieder Software sehe, die ich interessant finde, aber zu der ich nicht allzu viel zu schreiben habe – für sowas ist ja eigentlich Reddit gedacht.

Aber irgendwie bringe ich es nicht hin, dafür einen Reddit anzulegen. Naja, was solls. Vielleicht ist es ganz gut, dass ich nicht jede kleine interessante Software irgendwo verlinke. Dann muss ich mich auf die Software beschränken, die mich wirklich interessiert, bzw. zu der ich wirklich etwas schreiben kann. Das Internet ist ohnehin schon viel zu voll mit redundanten Informationen.

Andererseits sind Dienste wie Reddit auch garnicht dazu gedacht, Informationen zu liefern, die man nicht auch so bekommt. Eigentlich werden – so wie ich das bisher sehe – auf Reddit im Wesentlichen Links gepostet, über die dann diskutiert wird. Aber andererseits kann man dann auch gleich jeden Post aus Freshmeat dort posten – denn über jede Software kann man irgendwie diskutieren, und sei es nur dadurch, dass einige Leute den Kommentar “Yet Another …” loswerden.

Und so bleibe ich bei meiner bisherigen Policy und provide lieber weiterhin meine Yahoo Pipes für alle die nicht alles in ihren Feedreadern haben wollen. Zumindest bis ich endlich die Zeit finde, die Blogsoftware auf meinem Server nach meinen Bedürfnissen einzustellen.


Randomly Found Software: Morsegif

Sun, 31 Jan 2010 00:33:11 +0000

Just read about Morsegif on Freshmeat.net. A php-script which creates GIF-Files producing Morse-Signals, from a text. Well, the whole system is rather primitive and uses ImageMagick from the Shell as far as I see. There is also a demo page.

Well, it may be trivial to build the same thing in a slightly better way, but who cares – it is a  idea.


(Bi)weekly Game Music: Kung Fu Master – Stage 4

Sun, 31 Jan 2010 00:32:10 +0000

Firstly – well, since the music (and time) is getting rare, I cant provide a music every week anymore (without making it boring), so I will make this biweekly instead of weekly from now on.

Kung Fu Master is an old game. I never owned it myself, but played it with other people. It is one of the games I never really wanted to have. One of the games only the “bad kids” liked to play. While I was stuck at Mario, Kirby and Zelda, they played Gargoyles, Turok and Kung Fu Master. But as for today, also in those days, software united the world, and so both kinds of kids exchanged their games from time to time.

Well, a great tune from this game is the Music played at stage 4 and 5. Unfortunately I couldnt find a YouTube-Video with only this theme. So well, here is a gameplay-video I found which contains these stages – they begin at 2:02.

And I have found a remix (which is really well done, as it just enhances the gameboy music instead of recomposing it):

As always, the Videos are not made by me, just found on youtube – be kind, comment and rate them!


Die Menschenrechte der Contentindustrie

Sat, 30 Jan 2010 18:59:23 +0000

Ich will ja nichts gegen die Menschenrechte sagen, aber wenn ich mir die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durchlese kann ich mir die eine oder andere Gesichtspalme nicht verkneifen. Aber dazu vielleicht wann anders mehr.

Jetzt fiel mir jedenfalls auf, dass man doch Artikel 19 oft hernimmt, um gegen Netzsperren zu bashen. Mich wundert eigentlich, warum die Contentindustrie – also einer der Motoren der Netzregulierung – nicht unlängst mit Artikel 27/2 zurückbasht. Also liebe Contentindustrie, fang doch mal bitte an auf deine Menschenrechte zu pochen.

Das gibt sicher viel guten Lachs!

Quelle: http://geekr.me/2009/ipod-this-music-smells-funny/

Quelle http://geekr.me/2009/ipod-this-music-smells-funny/