Portal und andere Spiele …

Sat, 22 May 2010 00:02:46 +0000

… werden jetzt ja dann wohl in größerer Zahl auf Mac OS Portiert, und damit bleibt zu hoffen, dass man sie dann leichter auf Linux portierbar beziehungsweise emulierbar/virtualisierbar sein werden, denn die Grundlagen beider Systeme sollten doch näher verwandt sein.

Jedenfalls stiefelte ich heute Windows auf meinem neuen Denkblock. Konfigurierte Ubuntu auch gleichzeitig so, dass es virtualisierbar ist unter ebendiesem Windows, sodass nicht nicht mehrere Logs und Feuerfuchsprofile maintainen muss. Lief auch alles wunderbar.

Steam startierte und brauchte lange um Portal herunterzuladen und nachdem es dieses endlich fertiggetan hatte stürzte es erstmal gepflegt ab. Nach einem Neustart und dem versuch, Portal zu starten, klärte es mich auf, dass es meinen Grafikchip nicht kennen würde. Durchaus möglich, es ist nicht der Neueste, und dementsprechend Überrascht war ich, als dann das Spiel doch loslief und ich mit relativ wenigen aber eben immernoch daseienden Rucklern anfangen konnte zu spielen.

Die Ruckler waren nervig, und so wollte ich die Bildqualität heruntersetzen, was zu einem prompten Absturz führte, und vor einem kompletten Systemneustart schaffte ich es auch nicht das Spiel wieder zu starten. Danach stellte ich alles wieder um, in der Hoffnung, danach würde das Spiel wenigstens wieder im vorherigen Zustand sein. Was soll ich sagen, das Spiel hängte sich auf und lastete einen Prozessorkern voll aus, sodass ich mich gezwungen sah, es zu keksen.

Erst dann wurde mir plötzlich klar, was ich da eigentlich gerade tue: Ich versuche ein Windows-Spiel unter Windows zum Laufen zu bringen. Ich, der ich garnicht Windows verwenden will, und Windows nur boote, weil ich ein Spiel spielen will, strenge mich an, damit dieses Spiel funktioniert. Überhaupt gibt es wenig Gründe für mich, ein Windows-System zu starten. Ich habe mein Ubuntu – und wenn mir das nicht mehr gefällt habe ich Arch Linux. Und wenn mir selbst das nicht gefällt werde ich auf Solaris oder ein BSD umsteigen.

Ich muss mich also auch noch anstrengen, damit ein Spiel, das ich zumindest theoretisch gekauft haben könnte, unter einem kooperativen System läuft. Interessant. Selbstverständlich überlege ich mir nun also zweimal, ob ich mir wirklich eines der kostenpflichtigen Spiele kaufe. Ich hatte schon mehrere Spiele im Sinne, oft auch ältere, nur ist bei denen nie so klar ob sie unter Wine wirklich gut laufen – und bei etwas älteren Modellen ist selbst nicht klar ob sie auf einem modernen Windows gut laufen.

Ok, bevor ich gleich damit anfange, was ich am Verhalten der Spielehersteller alles nicht verstehe, erstmal eine Liste mit Dingen die ich verstehe – nur des guten Willens wegen:

  • Ich verstehe, dass sie ihre Spiele – wenigstens am Anfang – nicht Opensourcen. Kopierschutzmaßnahmen werden durch Open Source nahezu unmöglich. Außerdem steckt in einem Spiel mehr Interesse als bloße Software. Es ist ein Gesamtkunstwerk und man will freilich nicht dass Leute es bereits umschreiben bevor sie es überhaupt sinnvoll gespielt haben.
  • Ich verstehe, dass sie DRM-Maßnahmen ergreifen wollen. Ich finde es nicht gut, vor allem, weil die ganzen DRM-Lösungen so beschissen implementiert sind, aber ich verstehe es.
  • Ich verstehe, dass den Spieleherstellern OpenGL ohne diverse Erweiterungen nicht ausreicht.
  • Ich verstehe, dass Spielehersteller nicht die Portierung auf Betriebssysteme bezahlen wollen, die nicht hinreichend verbreitet sind.

Ja, so viel kann ich verstehen. Jetzt kommt dann mal, was ich nicht verstehe:

  • Ich verstehe nicht, dass sie nicht wenigstens Teile ihrer Spiele oder der verwendeten Spieleengines soweit offenlegen, dass die Geeks sich das Spiel entsprechend selbst portieren können. Der Hauptanteil des Unportierbaren sind wohl die direkten Hardwarezugriffe auf den Grafikkartenspeicher, beziehungsweise die niedrigstufigen Aufrufe der Grafikbibliotheken. Diese kann man ersetzen. Man kann jedenfalls der Wine-Community (die immerhin für eine Portierung auf mindestens 4 zusätzliche Betriebssysteme arbeiten würde) die Arbeit erleichtern durch Zusatzangaben.
  • Ich verstehe nicht, warum die ganzen DRM-Maßnahmen so beschissen programmiert sind. Wie wärs mit: Der Maschinencode ist Verschlüsselt und kann nur mit einem entsprechenden Schlüssel entschlüsselt werden. Und das auch nur indem man ihn meinetwegen irgendwo in den heap speichert und dann an eine definierte Speicherstelle springt. Irgendwas von der Form „ich schau regelmäßig im Internet nach ob du mich spielen darfst“ sollte man jedenfalls leichter wegcracken können. Letztendlich kann man alle Kopierschutzmaßnahmen aber irgendwie umgehen, wenn man ein irgendwie offenes System haben will – und damit meine ich nicht Betriebssystem sondern schon sowas von Wegen nicht so einen komplettgeschlossenen Krampf wie das iPhone oder sowas (und selbst das wird gejailbreaked …).
  • Ich verstehe nicht, warum Spielehersteller und Hardwarehersteller Microsoft so dermaßen in den Arsch kriechen, dass sie sich auf DirectX einlassen. Ich sage nicht, dass DirectX irgendwie extrinsisch schlecht ist, aber es ist intrinsisch schlecht weil nicht Portabel. Als Spielehersteller will ich mich doch nicht Abhängig machen von der Grafikbibliothek eines bestimmten Unternehmens, und schon garnicht von dessen Betriebssystem, an dem dieses Unternehmen wild rumbasteln kann ohne mein Einverständnis. Gleichermaßen will ich das doch als Hardwarehersteller nicht. Im Grunde ist der einzige Sinn von 3D-Grafikkarten auf Heim-PCs, dass man mit ihnen Spiele spielen kann. Das heißt, die Spiele wollen im Wesentlichen an die Grafikkarte, die Grafikkarte will im Wesentlichen an die Spiele, Windows ist nur ein Kleber dazwischen, und die Schicht soll möglichst dünn sein. Wieso tun sich nicht die verschiedenen Spiele- und Grafikkartenhersteller zusammen und machen eine eigene Infrastruktur auf – ich meine, sie müssen doch eh Treiber schreiben, so viel mehr Aufwandt kann das doch nicht sein. Vor Allem das Ganze dann einigermaßen Portabel aufzubauen sollte doch gehen. Immerhin ist doch die Rechenleistung selber selten der Flaschenhals, sondern eher die Grafikleistung.
  • Ich verstehe nicht, wieso jemand Spiele auf Macs portieren will. Einen Mac kauft man sich nicht um Spiele zu spielen. Man kauft ihn sich um mit Mac OS X zu spielen.

Jedenfalls werde ich jetzt also weiterhin lieber versuchen, das Ganze unter Wine zum Laufen zu bringen. Ich glaube die Zeit ist sinnvoller investiert. Spielen kann ich eh vergessen im jetzigen Zustand.

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Neues Notebook, neues Glück

Tue, 18 May 2010 04:26:38 +0000

W00t, endlich, ich habe ein neues Notebook. Ein Lenovo ThinkPad X200 Tablet. Momentan renne ich das vorinstallierte Windows und Xubuntu drauf.

Xubuntu vor Allem, weil ich eh einen Xubuntu-Stick hatte, und weil ich mit der Hardware darin und mit dem Konfigurieren solcher Tablets keinerlei Erfahrung habe, und ich deshalb erstmal etwas nehmen wollte, was einigermaßen automatisiert geht.

Vermutlich werde ich irgendwann wieder Arch Linux verwenden. Aber jetzt bin ich erstmal mit meinem Xubuntu zufrieden.

Leider gehen noch ein paar Sachen nicht, zum Beispiel kriege ich es noch nicht hin, bei entsprechenden ACPI-Events die Bildschirmanzeige zu drehen, das muss ich noch manuell per Commandline machen. Aber ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit.

Jetzt kann ich vor Allem endlich wieder sinnvoll an meinem Jump And Run weiterprogrammieren, weil ich einen gescheiten Rechner habe, bei dem ich auch vorhabe, ihn auf längere Sicht hin zu haben.


Free Software deficit rant and wishlist

Sat, 17 Apr 2010 23:54:00 +0000

There are some things that were nice to have as Free Software and some things that totally suck. Don’t get this wrong. I like Linux and Free Software in general, and prefer it to any other closed source piece of Software, because of this openness and because it is more written for geeks than for dumb noobs. Like this other OS which gets more and more tedious to work with. Which gets worse with every version. Now you have to literally dive through piles of much to verbose and mostly nonsensical description „essays“ and error „novels“ only to find out that this OS won’t tell you at all whats going on. Like „A problem has ocurred. Ask your Administrator.“  %$§$&% I AM the Administrator!!!!  „…want to… ask a friend?“ yeah.

Video conferencing

Needed: Skype equivalent.

Available Solutions: ekiga, empathy, kopete, pidgin, kphone, linphone.
Problems with existing solutions: none has the ability to encrypt video and/or audio which I consider essential for a modern communication tool. Skype’s encryption is at least good enough to frustrate the common network admin, which is way better than any open source has to offer out of the boy until now.
And no, additional vpn tunnels or zrtp proxies don’t cut it. They are a PITA to setup and maintain. Zfone has unclear licensing terms which seems to be the reason it isn’t packaged by distributions.
Ekiga seems to be the most usable at this time. Searching google for „ZRTP ekiga“ gives many results, it seams they attempt to include it since 2006, but it isn’t here until now. Additionally ekiga has a clumsy interface and is very hard to setup with things like sip-over-vpn or serverless sip. I guess it’s the typical gnome/windows thing: do some 50% standard things automatically and don’t care about the rest. They seem to be busy plumbing an instant messenger onto sip at the moment.
Empathy and the telepathy framework seems to be most promising now in my opinion because of their modular architecture.
I want: theora(x264) + speex,celt, builtin encryption, easy NAT traversal, easy installation. Everything is here: zrtp/srtp or dtls, stun, ICE, all codecs have open implementations, there are many open media frameworks.
Jingle seemed promising, doing away with the SIP cruft, I have seen many attempts to implement it into OS messaging clients, but none was usable. Don’t know why.

All in all it seems most of the developers are not at all interested in adding encryption to their program, some even seem to oppose it. Hey, lets create a new Conspiracy Theory (TM): „They“ prevent the development of free and open voice/video encryption software.

Video editing

Cinelerra was an utter failure regarding stability and usability. The Lumiera project by some people out of the cinelerra community sounds great, but will apparently not be usable in the foreseeable future. Pitivi and openshot are severely lacking in features until now but may have their userbase. Kdenlive has made large advancements and is the most usable at the time of writing, but it’s lacking basic features like keyframes for effects and stable effects. (ever tried to anonymize e.g. a video of a political demonstration?) Also there are only very few video format presets, and you cannot easily define custom ones.
Let’s hope Lightworks goes the Blender way and not the Xara way… The feature list looks really nice.

64bit runtimes for java, flash

Oh please Adobe and Sun/Oracle: Would you please finally make 64 bit versions of your runtimes that simply work as „well“ as in 32 bit?
As flash is mostly used for videos and advertisements, we can hope it will be replaced by html5 in near future, whereas the lack of a 64 bit java vm with a non-memory-eating client mode is really bitter. At least there is now an applet plugin. Now that memory and cpu time are so abundant that we write whole applications in Javascript, Java would have been a great technology for client apps and web, but of course Sun decided to totally botch it with their former stupid licensing policy and their neglegience for everything else than „Enterprise Business yaddahh“.

Java ME DevKit for Linux

Who in his right mind wants do cross-develop using Windows if he could use Linux, the developer’s platform?

Video recording/synchronization

Have you ever tried to record video directly from webcam to disk? Perhaps you even have an mjpeg camera and hoped it could simply dump frames beneath some audio? I tried ffmpeg, mencoder, vlc, gstreamer, transcode. I was lucky when they handled v4l2 at all, then some of them didn’t even have alsa input drivers (alsa is around since 1998…)

Main problem here is:
There a two completely separeate streams: Video as a somewhat irregular timed sequence of jpegs and audio as a normal alsa stream from an usb-audio-driver. One would expect that it should be possible to simply write both streams nicely timestamped into a container format and process (cut, recode, whatever) the whole thing afterwards in non-realtime. Nope.Vvlc doesn’t work with raw mjpeg, and doesn’t have alsa input. Mencoder does have raw mjpeg, but it segfaults immediately. And it can only write avi files which need a regular framerate.
With ffmpeg A/V-sync was a total mess, although it otherwise worked.
Gstreamers gst-launch is a great tool, but no matter how many buffers and timestamper plugins one inserts audio is not in sync with avi. Mkv works fine, but no other program can open mjpeg-in-mkv or at least convert it to a different mjpeg container format.

Video transcoding

What I want: Start with a DVB recording as one or more TS files and an edit decision list consisting of cut-in/cut-out times.
Goal: Get a properly a/v-synced mp4/mkv file in one single step:

magical-encode -edl blah.txt -o out.mp4 -crf 25 *.ts

At the moment you do this:

ts –cut+sync+demux (projectx)–> m2v+mp2+ac3 –encode video, copy/encode audio–> .avi,vorbis/aac/ac3 –multiplex–> mp4/mkv

This needs 2 – in theory – superfluous sets of temp files. Helped to kill my hd once…

Proper video drivers

Nvidia’s binary blob works as long as you have a new graphics card and as long you are lucky. I have to use an old „legacy“ version now with my old graphics card. At the moment it seems I have some settings wrong. It’s sluggish as hell. Switched to nouveau today. I can live without 3D and power management on this computer as I use it mostly for surfing and as a server. I’m confident nouveau will improve.
Ati’s binary driver was really bad some time ago, but has improved. You still can’t make screencasts with a decent framerate, the computer hangs completely when you start a second x-server, and so on. I’ll change to the open source driver the day they implement power management.
Yeah @Intel: H.264 acceleration in Q3

Decent Open Multi-VPN

Tinc has a great feature list, but what use is a Virtual Private Network that is not guaranteed to be private? I consider their security issues severe and find their reaction to it dubious at best.

Strange:  Most of these issues are related to video, encryption, or bytecode-runtime. Perhaps these are the most difficult and/or boring fields in software development.

If you happen to stumble over a solution to any of the aforementioned, feel free to comment.


Warum ich benachteiligten Personen ungerne meinen Sitzplatz anbiete

Sun, 11 Apr 2010 20:15:49 +0000

Ein Grund, warum ich Soziale Protokolle nicht mag ist, dass sie teilweise Widersprüchlich sind. Es gibt jede Menge Beispiele dafür. Eines davon will ich hier mal darlegen, nämlich die Konvention, benachteiligten Personen Sitzplätze in den öffentlichen Verkehrsmitteln anzubieten.

Theoretisch gibt es keinen Grund dass eine Person die einen triftigen Grund hat sich hinzusetzen dies nicht auch äußern kann. Ich weiß, dass ich so nach einer Operation, wo ich selbst mal in der Lage war, mich setzen zu wollen, weil ich nicht gut stehen konnte, verfahren bin. Und eigentlich sollte das auch kein Problem sein.

Nun will man die Welt aber freundlich und lieblich gestalten, und es kann ja sein, dass irgendjemand genervt ist, wenn er seinen Sitzplatz hergeben muss. Wenn er ihn „freiwillig“ hergibt, ist das zwar genauso – es nervt mich, wenn ich aufstehen muss aus moralischer Verpflichtung – aber freilich fühlt sich die betreffende Person noch schlechter, wenn sie mich erst fragen musste. Wenn stattdessen jeder Sitzende ein wenig umsichtig ist, haben wir kein Problem.

Soweit die Theorie. Die Praxis sieht eher so aus, dass es Leute gibt, die sich garnicht setzen wollen, und teils sogar eher eingeschnappt sind, wenn man ihnen den Platz anbietet. Wenn ich einer jungen Frau meinen Platz anbiete, weil ich denke, dass sie schwanger ist, obwohl sie es nicht ist, dann ist das ein Problem. Wenn ich einem Fünfzigjährigen meinen Platz anbiete und ihn somit konfrontiere mit der tatsache dass er wie siebzig aussieht, ist das ebenfalls ein Problem.

Hinzu kommt dass bestimmte benachteiligte Personen wie Blinde sich teils garnicht setzen wollen, obwohl man es ihnen anbietet. Und das kann ich auch verstehen – es liegt immer wieder mal ein halbgegessener apfel oder irgendwelche Sabbertücher von Kindern auf den Sitzen. Als Sehender kann man diese Sitze umgehen. Als Blinder wird man wohl entweder das Risiko eingehen müssen, sich auf so etwas zu setzen, oder aber, man muss den Stuhl vorher befühlen – und riskiert, seine Hand im vergammelten Hamburgerrest zu haben. Ich würde mir da zweimal überlegen, ob ich mich setzen will, wenn ich keinen Begleiter habe.

Ja, die Zustände in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind oft nicht appetitlich. Umso unangenehmer wird es, wenn sich soziale Spannungen in dem eh schon ungewöhnlich engen Raum aufbauen.

Deshalb denke ich, es ist sinnvoller, wenn die Benachteiligten fragen. Für mich ist es selbstverständlich, Leuten die ein berechtigtes Interesse an einem Sitzplatz haben den Meinigen zu überlassen. Für die meisten Anderen auch. Es mag für den Benachteiligten etwas mehr Überwindung kosten, aber wenigstens fuktioniert das soziale Protokoll so einigermaßen.


Ein seltsamer Gesprächsverlauf …

Mon, 05 Apr 2010 17:10:24 +0000

In einem neulichen Chat ging es gerade um Ignorieren. Mein Gesprächspartner meinte „Ignorieren geht so:“. Das brachte das Gespräch in eine sehr interessante Situation.

Will er mir nun zeigen, wie Ignorieren geht, so darf er auf keinen meiner Posts mehr antworten. Auf keinen meiner Posts mehr zu antworten setzt aber voraus, dass ich auch etwas schreibe. Schreibe ich also nichts mehr, so handelt es sich nicht um Ignorieren. Damit hätte er gelogen, denn er würde mir nicht zeigen, wie Ignorieren geht …

Sobald ich etwas sage darf er mir nicht mehr antworten. Ich habe also keine Motivation noch etwas zu schreiben … Wenn ich aber nichts schreibe, hat er die Unwahrheit gesagt, denn es handelt sich nicht um Ignorieren. Eine sehr seltsame Situation!

Ich hatte eigentlich vor, sie hier formal aufzuschlüsseln, aber nachdem man Transitionssysteme mit Aktoren braucht, spare ich mir das lieber. Natürlich war in diesem Moment gemeint, dass Aussagen folgen, die das Ignorieren genauer beschreiben. Und natürlich kann man in der natürlichen Sprache immer eine Metaebene höher gehen. Und natürlich versucht die natürliche Sprache nicht, Widersprüche zu vermeiden.

Trotzdem. Eine nette Gesprächssituation.


Randomly found Software: Inverse Graphing Calculator

Sun, 04 Apr 2010 02:26:03 +0000

Some pieces of Software are not made to be usefull, but rather to be nice. One of them is the Inverse Graphing Calculator (via). From the description of the site:

„The way the IGC works is, you type something you’d like as your curve (…). The IGC produces an *equation* which has this phrase as its graph!“

Of course, it would have been even better if it used Bezier-Curves instead of just linear lines. However, a nice little thing.


Datendeduplikation mit ZFS-Fuse

Fri, 02 Apr 2010 22:42:04 +0000

Ich schrub ja bereits, dass ZFS-Fuse einige Ladungsspitzen hatte bei der Benutzung. Somit ist es für mich momentan nicht zu gebrauchen als Root-Dateisystem – was schade ist. Dennoch habe ich mir heute mal die Zeit genommen, die git-version von zfs-fuse auszuprobieren. Dafür gibt es im AUR das tolle Paket zfs-fuse-git. Im Gegensatz zur Release-Version unterstützt diese nämlich bereits deduplikation.

Also USB-Stick gezückt, und zfs erzeugt.

# zpool create -O dedup=verify dedup /dev/sdc1
# df -h
Dateisystem           Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dedup                 85M   21K   85M   1% /dedup
# dd if=/dev/urandom of=/tmp/random bs=1024 count=$((40*1024))
# cp /tmp/random /dedup/
# df -h
Dateisystem           Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dedup                 85M   41M   45M  48% /dedup
# cp /tmp/random /dedup/random_b
# df -h
Dateisystem           Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dedup                124M   79M   45M  64% /dedup
# cp /tmp/random /dedup/random_c
# df -h
Dateisystem           Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dedup                165M  121M   45M  73% /dedup
# cp /tmp/random /dedup/random_d
# df -h
Dateisystem           Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dedup                204M  159M   45M  79% /dedup
# cp /tmp/random /dedup/random_e
# df -h
Dateisystem           Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dedup                244M  199M   45M  82% /dedup
# cp /tmp/random /dedup/random_f
# cp /tmp/random /dedup/random_g
# df -h
Dateisystem           Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dedup                324M  279M   45M  87% /dedup

Bemerkenswert.

Update: Ich verwende jetzt mal temporär auf einer meiner Backup-Platten ZFS-Fuse-Git. Mal sehen, ob es sich bewährt.